Kepler: Weitere Daten veröffentlicht

Gestern wurden Daten für die ersten 43 Tage der Mission des Kepler-Weltraumteleskops veröffentlicht. Diese beinhalten Angaben zu etwa 156.000 Sternen, die bis jetzt auf Helligkeitsschwankungen untersucht wurden.

Ein Beitrag von Thomas Hofstätter. Quelle: NASA.

Nun wird erforscht, ob diese Helligkeitsschwankungen auf Exoplaneten zurückzuführen sind. Unter den Sternen befinden sich Exemplare aller Größen und jeden Alters. Ein paar erzeugen auch Flares, die Leben auf Planeten um sie herum unmöglich machen würden. Außerdem wurden schon „Sternflecken“ beobachtet.
Kepler wird bei seiner Suche nach Exoplaneten sowohl von Teleskopen auf der Erde, als auch vom Hubble Space Telescope und vom Spitzer Space Telescope unterstützt. Dieses Vorgehen minimiert die Wahrscheinlichkeiten von Fehlalarmen und dadurch ergebnislos bleibender Beobachtungszeit. Außerdem wird vorab die ungefähre Größe der Exoplaneten bestimmt. Diese Daten sollen im Februar nächsten Jahres veröffentlicht werden.

Das Kepler-Weltraumteleskop soll zumindest bis November 2012 in Betrieb bleiben und dabei die bis jetzt präzisesten Daten über Exoplaneten liefern. Ein besonderer Fokus wird dabei auf Planeten in der habitablen Zone bzw. in Erdgröße und kleiner gelegt. Kepler könnte auch Hinweise liefern, ob es weiteres Leben in der Milchstraße gibt, oder ob die Erde der einzige belebte Planet ist.

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