Raumfähren bekommen Strom von ISS

Die NASA einigte sich mit Boeing auf eine Vertragsänderung im Wert von 68,35 Millionen Dollar. Die Modifikationen betreffen ein System, um elektrischen Strom von der Internationalen Raumstation ISS an ein angedocktes Space Shuttle zu leiten, das dadurch länger im Orbit bleiben könnte.

Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: none.

Das Station-Shuttle Power Transfer System (SSPTS) erlaubt der Raumfähre, die von den Solaranlagen der Station generierte Elektrizität zu nutzen. Die zusätzliche Energie ergänzt die Treibstoffzellen, wodurch Wasserstoff und Sauerstoff eingespart werden können.

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Die Raumfähre Discovery an der Internationalen Raumstation ISS (Quelle: ISS).

Das Station-Shuttle Power Transfer System (SSPTS) erlaubt der Raumfähre, die von den Solaranlagen der Station generierte Elektrizität zu nutzen. Die zusätzliche Energie ergänzt die Treibstoffzellen, wodurch Wasserstoff und Sauerstoff eingespart werden können.

Die Energie der Station erlaubt den Raumfähren zukünftig einen Aufenthalt von zwölf anstatt bisher acht Tagen. Die Verlängerung kann Weltraumspaziergänge und Stationswartung durch die Fährenbesatzung genutzt werden, sowie für Inspektionen und Reparaturen der Fähre selbst.

Die Vertragsänderung beinhaltet Design, Entwicklung, Herstellung, Tests, Lieferung und Insallationsinstruktionen für die neuen Geräte. Das SSPTS wird bereits in das nächste im Frühjahr 2006 startende Shuttle eingebaut werden, wahrscheinlich die Mission STS-119, die die letzten für die Solaranlage der Station notwendigen Teile liefert.

Durchgeführt werden die Arbeiten in den Boeing Hallen in Houston.

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