Russischer Spionagesatellit im All

Am Montag hob von der russischen Startanlage Plesezk aus eine russische Sojus-Rakete ab. An Bord befand sich ein Spionagesatellit vom Typ Kobalt-M.

Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: RIAN, NSF.

Roskosmos
Archivbild einer Sojus-U beim Start in Plesezk
(Bild: Roskosmos)

Um 18:00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit zündete die russische Rakete vom Typ Sojus-U ihre Triebwerke und hob von der Startrampe 16/2 des Kosmodroms Plesezk ab. In der Nutzlastspitze befand sich der Satellit Kosmos 2.472 aus der Baureihe Kobalt-M. Laut Pressesprecher Alexej Zolotuchin wurde er um 18:08 Uhr im vorgesehenen Orbit ausgesetzt.

Der Satellit stellt eine Erweiterung eines russischen Netzwerks dar, welches aus 60 bis 70 militärischen Aufklärungssatelliten besteht. Er bietet eine erneuerte Fototechnologie und eine erweiterte Lebensdauer von bis zu sieben Jahren.

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