Sternenhimmel im März 2010

Was gibt es am nächtlichen Märzhimmel zu beobachten?

Ein Beitrag von Hans J. Kemm. Quelle: Raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger.

Der März ist der dritte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender und wurde nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt. Der römische Kalender begann ursprünglich mit dem März als erstem Monat. Hieraus leiten sich auch die Namen der Monate September (lat. septem = sieben), Oktober (lat. octo = acht), November (lat. novem = neun) und Dezember (lat. decem = zehn) ab, jeweils benannt nach ihrer Position in der Abfolge der Monate.
Der nächtliche Sternenhimmel zeigt in diesem Monat, dass eine neue Jahreszeit anbricht. Das markante Wintersechseck geht nun im Westen unter und macht Platz für die Frühlingssternbilder Krebs, Löwe und Jungfrau.

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Zirkumpolare Sternbilder
(Bild: CC, Wikipedia)

Der Nachthimmel ist zwar noch winterlich und lang, aber doch schon merklich kürzer als im Vormonat. Er beginnt am Monatsanfang gegen 19.50 Uhr, zur Monatsmitte gegen 20.20 Uhr und am Monatsende gegen 21.50 Uhr. Sonnenaufgang am 1. März ist um 7.05 Uhr, am 15. März geht die Sonne um 6.35 Uhr auf und am Monatsende um 6.55 Uhr.

Die winterliche Milchstraße erstreckt sich vom Südwesten bis in den Norden und liegt im Nordwesten etwa 45° über dem Horizont.

Das markante Wintersechseck geht abends früh im Westen unter und macht Platz für die Frühlingssternbilder. Im Norden zeigt der Abendhimmel die zirkumpolaren Sternbilder Drache, Kleiner Bär und Kepheus. Tief im Nordosten treten Bootes und die Nördliche Krone über dem Horizont auf. Im Osten geht die Jungfrau auf, das Haar der Berenike befindet sich bereits hoch über dem Horizont. Im Südosten findet man im März die Konstellationen Wasserschlange, Rabe und Becher. Der Kopf der Wasserschlange, Löwe und Krebs, mit dem offenen Sternhaufen Praesepe (M44 oder auch Krippe) überqueren den Meridian hoch im Süden. Sirius im Sternbild Großer Hund kann noch tief im Südwesten bestaunt werden. Die Sternbilder Orion und Stier gehen im Westen unter, darüber erkennt man die Zwillinge und den

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