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Autor: Thomas Weyrauch / 10. März 2013, 12:39 Uhr

SS/L baut, Arianespace startet Satelliten für NBN

Der Netzbetreiber NBN (National Broadband Network) aus Australien lässt vom kanadisch/US-amerikanischen Raumfahrtkonzern SS/L (Space Systems/Loral) zwei leistungsstarke Kommunikationssatelliten bauen, die der europäische Startanbieter Arianespace im Jahre 2015 ins All bringen soll.

Quelle: Arianespace, NBN, Raumfahrer.net, Space Systems/Loral
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Space Systems/Loral (SS/L)

Bild vergrößernNBN-Satelliten über der Erde
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
Transportiert werden die Satelliten, die SS/L im kalifornischen Palo Alto auf Basis des Busses 1.300 konstruiert, nicht zusammen, sondern bei zwei verschiedenen Flügen von Ariane-5-Raketen. Die beiden beim Start in Kourou in Französisch-Guayana rund 6 Tonnen schweren Satelliten werden auf je 15 Jahre Einsatz im All vorbereitet.

Die mit einer Anzahl von Ka-Band-Tanspondern ausgestatteten Raumfahrzeuge mit den Bezeichnungen NBN Co 1A und 1B sind dazu gedacht, insbesondere abgelegene Gebiete in Australien mit Hochgeschwindigkeits-Breitbanddiensten zu versorgen. Pro Satellit will man 103 Ausleuchtzonen realisieren. Jeder Satellit wird auf einen Durchsatz von rund 80 Gigabit pro Sekunde ausgelegt. Geplant ist eine Positionierung der Satelliten bei oder im Bereich um 135 Grad Ost im Geostationären Orbit. Dass die und welche entsprechenden Slots konkret sicher genutzt werden können, wurde bisher nicht bekannt.

In Australien gehen Anstrengungen, jeden Haushalt, wo auch immer im auf der südlichen Halbkugel gelegen Land, an das nationale Kommunikationsnetz anzuschließen, auf Initiativen der Regierung des Landes zurück. Geplant wurde, dabei neben Glasfaseranschlüssen und drahtlosen Netzverbindungen eben auch Satellitenverbindungen einzusetzen.

Selbst Nutzer auf den Kokosinseln, einer Inselgruppe im Indischen Ozean, auf der Macquarieinsel zwischen Tasmanien und der Antarktis, auf der Norfolkinsel, einer Insel im Pazifischen Ozean, und der Weihnachtsinsel im Indischen Ozean sollen, ermöglicht durch die zahlreichen unabhängigen Ausleuchtzonen von NBNs neuen Satelliten, ab 2015 einen leistungsfähigen Netzanschluss erhalten. Datenraten von mindesten 12 Megabit pro Sekunde im Download und 1 Megabit pro Sekunde im Upload pro Anschluss sind vorgesehen.

Das zunächst staatliche Unternehmen NBN war im April 2009 gegründet worden. Für eine Übergangzeit nutzt NBN Übertragungskapazitäten, die man bei IPStar und Optus eingekauft hat. Den Bauauftrag für die ersten beiden eigenen Satelliten erteilte NBN vor etwas über einem Jahr, SS/L gab den Auftrag, der zusammen mit Dienstleistungen auf rund rund 668 Millionen US-Dollar kommt, am 7. Februar 2012 bekannt. Von den jüngsten Startaufträgen im Wert von zusammen rund 300 Millionen US-Dollar berichtete Arianespace mit Datum vom 4. März 2013.

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