Copernicus CO2-Monitoring-Mission CO2M erreicht weiteren wichtigen Meilenstein

Satelliten bestehen Preliminary Design Review. Eine Pressemitteilung der OHB SE, Bremen.

Quelle: OHB SE, Bremen,

Künstlerische Darstellung eines CO2M-Satelliten. Bild: ESA

Bremen, 14.03.2022. Die CO2M-Mission, eine Schlüsselmission des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus, hat den Preliminary Design Review (PDR) ihrer Satelliten erfolgreich abgeschlossen. Dieser Meilenstein bestätigt, dass das vorläufige Design der CO2M-Satelliten den Kundenanforderungen gerecht wird und die Mission in die nächsten Entwicklungsphasen (Phasen C/D) übergehen kann.

Der fortgeschrittene Stand des Satellitendesigns wurde durch die abgeschlossene Testkampagne des Strukturmodells und die großen Fortschritte beim Funktionsmodell des Satelliten bestätigt, wobei die ersten Closed-Loop-Tests erfolgreich abgeschlossen wurden.

Anspruchsvoller Zeitplan
Um den anspruchsvollen Zeitplan der CO2M-Mission einzuhalten, wird in der nun folgenden Projektphase mit der Herstellung der Hardware für die beiden Flugmodelle begonnen. Dazu zählt unter anderem die Struktur, also das Grundgerüst der CO2M-Satelliten. Der nächste wichtige Meilenstein, der sogenannte Critical Design Review (CDR), in dem das endgültige Design der Satelliten begutachtet und bestätigt wird, ist für das erste Quartal 2023 geplant.

“Mit dem erfolgreichen Abschluss des PDR der Satelliten nur ein Jahr nach dem SSRR haben wir gezeigt, dass wir das zu Beginn der Mission angesetzte hohe Tempo beibehalten können, um den Starttermin Ende 2025 einzuhalten”, sagt CO2M-Projektleiter Robert Hook.

Start Ende 2025
Die fast zwei Tonnen schweren CO2M-Satelliten sollen ab Ende 2025 gestartet werden, um Kohlenstoffdioxid- und Methanemissionen aus dem Weltraum hochgenau zu messen und erstmals zu ihren Quellen in einzelnen Ländern, Regionen und Ballungsräumen zurückzuverfolgen. Dadurch können die Ziele des Pariser Klimaabkommens besser überprüft und umgesetzt werden.

Das Copernicus-Programm wird von der Europäischen Union und der ESA finanziert.

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