Doppelstartsystem für Proton

International Launch Services hat bereits im Herbst angekündigt, die Initiative zur Entwicklung eines Doppelstartsystems für die russische Proton-Trägerrakete ergreifen zu wollen.

Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceflightNow.

Dadurch wäre die Proton in der Lage, zwei mittelschwere Nutzlasten mit einem Mal in einen Transferorbit für die Geostationäre Umlaufbahn zu befördern. Derartige Nutzlasten mit Massen um 2 Tonnen sind nicht einmal selten. In diesem Jahr hätte man drei oder vier solcher Missionen zusammenstellen können.
Gegenüber den bisherigen Preisen sollen sich die Startkosten um 20% senken lassen. Zur Entwicklung des Systems will man die US-Firma Orbital Sciences mit ins Boot holen. Hersteller der Proton-Trägerrakete ist Chrunitschew. Bisherige Doppelstarts mit Proton-Trägerraketen ließen nur eine besondere Art stapelbarer Satelliten russischer Bauart zu.

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