ESA und Ungarn knüpfen engere Beziehungen

Die Europäische Raumfahrtagentur wird in Zukunft enger mit Ungarn zusammenarbeiten.

Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: ESA.

Die ESA baut ihre Kontakte aus
(Bild: ESA)

Der für den Informatikbereich zuständige Minister Ungarns, Kálmán Kovács, und der ESA-Direktor für Strategie und Außenbeziehungen, Jean-Pol Poncelet, der bei dieser Gelegenheit ESA-Generaldirektor Antonio Rodotà vertritt, werden am 7. April in Budapest das erste Abkommen mit einem Europäischen Kooperierenden Staat (ECS) unterzeichnen.

Die ECS-Abkommen sollen an die Stelle der bestehenden Kooperationsabkommen mit europäischen Nichtmitgliedstaaten treten, die mit der ESA engere Beziehungen im Hinblick auf einen möglichen Beitritt zu ihrem Gründungsübereinkommen knüpfen wollen. Im Rahmen des neuen Abkommens wird Ungarn unter anderem an Programmen der ESA für Weltraumforschung und Funknavigation teilnehmen.

Das Ungarische Büro für Raumfahrtangelegenheiten (HSO) ist auf der ungarischen Seite für die Durchführung des Abkommens verantwortlich. Die ESA hat Henk Olthoff zum ECS-Ansprechpartner ernannt, der direkt mit dem Geschäftsführenden Direktor des HSO, Elöd Both, zusammenarbeiten wird.

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