Mondstaubwischer

NASA-Mitarbeiter sehen eine Möglichkeit, den feinen Mondstaub, der Geräten und möglicherweise auch Menschen auf dem Erdtrabanten gefährlich werden könnte, umzuwandeln.

Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: New Scientist.

Die Apollo-Missionen haben es gezeigt: die Mondoberfläche ist von einem sehr feinen und gut haftenden Staub bedeckt. Dieses scharfkantige Puder stört Instrumente und könnte auch den Mondfahrern gefährlich werden, wenn es in die bewohnten Bereiche gelangt, Stichwort: Feinstaub.
Die NASA arbeitet jetzt aber an einer Methode, diese Gefahr zu bannen. Alles, was dazu nötig ist, sei eine 1 Meter große Linse, die Sonnenlicht auf die Oberfläche fokussiert. Dabei wird der Boden stark erhitzt, schmilzt und erstarrt später zu einer festen Kruste. Bei Tests auf der Erde erreichte man eine Temperatur von 1.350 °C und schuf innerhalb von 3 Minuten eine 6 Zentimeter starke, feste Kruste.

Das Team, das an diesem Problem arbeitet, meint, mit dieser Technik könne man Start- und Landeplätze für Raumfahrzeuge sowie Straßen für Mondfahrzeuge anlegen, womit sich die Menge an aufgewirbeltem Staub deutlich reduzieren ließe.

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