Spitzer: Zu weit für Hubble

Ein großer Durchbruch in Sachen Erforschung einer der gewaltigsten Galaxien in unseren Universum ist gelungen.

Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceFlightNow.

Das Wissenschaftler-Team bestand aus Mitgliedern von Amerika und England. Sie benutzten das Spitzer Weltraumteleskop für diese Messungen und Erforschungen, die Galaxien selbst wurden aber mit dem James Clerk Maxwell telescope (JCMT) gefunden. Englische Astronomen von der Universität in Kent, Edinburgh und Oxford schlossen sich mit einen amerikanischen Cosmologen-Team zusammen um diese unglaublichen Galaxien zu studieren.

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So sehen die Galaxien aus die Spitzer nun endlich entdeckt und erforscht hat (Bild: SpaceFlightNow)

Alles begann im Jahre 1995 als die in England gebaute Kamera Sub-millimetre Common User Bolometer Array (SCUBA) am JCMT einige unscharfe und unvorstellbar große Galaxien in niedriger Wellenlänge des Lichts fand. Die meisten waren zu weit weg, oder waren zu staubig das sie vom Hubble Teleskop nicht gesehen wurden, und das soll schon was heißen. Nun mussten die Wissenschaftler ein anderes Teleskop finden das ähnlich leistungsfähig ist, doch das Spitzer Teleskop war 1995 noch nicht gestartet und gerade erstmal in Entwicklung. Die Wissenschaftler investierten viel Zeit in sogenannte Radio-Teleskope um die Antwort auf die SCUBA Bilder und die damit unbeantworteten Fragen zu beantworten.

Nun bekamen sie Spitzer zur Verfügung und es dauerte nur zehn (!) Minuten um diese Galaxie zu finden. Dabei bekamen die unscharfen Galaxien von SCUBA endlich Gestalt. Gleichzeitig löste Spitzer ein anderes Geheimnis der SCUBA Daten. Sie fanden weiters die kosmische Hintergrundstrahlung und konnten erstmals deren Quelle feststellen. Diese kosmische Hintergrundstrahlung fand man schon vor einiger Zeit nur man konnte die Vermutung, es stamme von einer Galaxie bis heute nicht nachweisen. Die meisten “jüngeren” Sterne und Sternformationen entstanden in solchen Galaxien, die genug Material für einen Planeten besitzen.

Dies ist bereits die zweite große Entdeckung des Forscherteams.

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