Stiftung Planetarium Berlin: Nominierung für den 16. Europäischen Kulturmarken-Award 2021 und Programm-Highlights im Oktober

Die Stiftung Planetarium Berlin wurde gerade für den 16. Europäischen Kulturmarken-Award 2021 in der Kategorie »Europäisches Bildungsprogramm des Jahres 2021« nominiert. Passend dazu lädt sie zu einem Monat voller Highlights in ihre Häuser. Eine Pressemitteilung der Stiftung Planetarium Berlin.

Quelle: Stiftung Planetarium Berlin.

Archenhold-Sternwarte bei Nacht. (Bild: SPB / Florian Meyer)

30. September 2021 – Die Besucher*innen können Hörspiele unter dem Sternenhimmel genießen, in die Geschichte des Gründungsvaters der ältesten Volkssternwarte Deutschlands eintauchen und mit der ganzen Familie die Nacht zum Tag machen. Um die Nacht dreht sich auch alles bei einer Buchpremiere von Bernd Brunner. Bei einer Spezialausgabe des Jenaer Fulldome-Festivals faszinieren die neuesten 360°-Shows in der Planetariumskuppel.

Zum Ende des Monats feiert die außergewöhnliche Live-Performance »Die Zeitmaschine« mit Schauspieler Dominic Raacke, bekannt aus der TV-Serie Tatort, seine Premiere. Die Lesung einer irischen Liebesgeschichte unter dem künstlichen Himmelszelt entführt Sie in mystischen Welten.

Für ihre didaktisch innovative und moderne Vermittlung von naturwissenschaftlichem Wissen wurde die Stiftung Planetarium Berlin für den 16. Europäischen Kulturmarken-Award 2021 nominiert. Eine 40-köpfige Expert*innenjury aus Kultur, Wirtschaft und Medien nominierte die Stiftung in der Kategorie »Europäisches Bildungsprogramm des Jahres 2021«. Die 2006 ins Leben gerufenen Awards zeichnen zukunftsweisende Kulturprojekte in insgesamt acht Wettbewerbskategorien aus. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Kulturmarken-Gala »Night of Cultural Brands« am 11. November 2021 in der Staatsoperette Dresden statt.

rbb-Hörspielkino unterm Sternenhimmel. (Bild: radioeins)

Die neue Herbststaffel des beliebten »rbb-Hörspielkinos unterm Sternenhimmel« bietet ab dem 01. Oktober im Zeiss-Großplanetarium spannende Krimis, packende Thriller und literarische Bestseller. Diesmal im Programm sind »Der stumme Tod«, »Sherlock & Watson«, »Der Hals der Giraffe«, »Die unendliche Geschichte« sowie »Gun Love«. Die Abende stehen unter dem Motto zurücklehnen, in die Sterne schauen und genießen.

Am 02. Oktober um 20 Uhr wird es anlässlich des 160. Geburtstags des Begründers der Archenhold-Sternwarte Friedrich Simon Archenhold den Festvortrag »Den lieb‘ ich, der Unmögliches begehrt« geben. Die von ihm begründete Sternwarte feiert dieses Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum. Am selben Abend findet unter dem Motto »Ich! Du! Wir! Gemeinsam für unsere Erde!« die 11. Berliner Familiennacht statt. Im Zeiss-Großplanetarium fliegen die Gäste ab 17:30 Uhr in verschiedenen Veranstaltungen hinaus in den Weltraum, versuchen zu verstehen, ob und wo es dort Leben geben kann und schauen gleichzeitig zurück auf den wunderschönen blauen Planeten Erde.

Der Begründer der Archenhold-Sternwarte Friedrich Simon Archenhold am Okularende des Riesenfernrohres der Treptower Sternwarte. (Bild: Bundesarchiv)

In der Buchvorstellung von »Das Buch der Nacht« am 07. Oktober um 19:30 Uhr in der Archenhold-Sternwarte streift Autor Bernd Brunner durch die wundersamen Stunden zwischen dem Einbruch der Abenddämmerung und dem ersten Morgengrauen und beleuchtet darin unser Verhältnis zur Nacht auf dem Grenzgebiet zwischen Geschichte, Mythologie, Biologie und Literatur. Die Veranstaltung wird moderiert von dem Verleger Wolfgang Hörner. Im Anschluss findet eine Signierstunde statt. Am Wochenende vom 09. und 10. Oktober kann das Berliner Publikum im Zeiss-Großplanetarium mit »BestOfEarth« die besten Shows der 360°-Fulldome-Szene aus vier Festivals von drei Kontinenten erleben. Das Themenspektrum reicht von Astronomie bis zu künstlerischen und studentischen Medienexperimenten. Am Ende des ersten Abends wird die mit Spannung erwartete Preisverleihung aus der Berliner Planetariumskuppel live über den YouTube-Kanal der Stiftung in alle Welt übertragen.

Live-Performance von H. G. Wells‘ Roman »Die Zeitmaschine«. (Bild: Markus Tedeskino und Rocco Helmchen)

Am 26. Oktober um 19 Uhr findet eine besondere Premiere im Zeiss-Großplanetarium statt: In einer fesselnden, multimedialen Live-Performance von H. G. Wells‘ Roman »Die Zeitmaschine« lassen Schauspieler Dominic Raacke, Musiker Stefan Weinzierl und Visual Artist Rocco Helmchen ihr Publikum ins ferne Jahr 802.701 reisen. Gesellschaftliche Nöte und Konflikte scheinen dort überwunden zu sein. Doch ist die neue Welt wirklich so paradiesisch, wie sie auf den ersten Blick anmutet? Weitere Termine am 27. und 28. Oktober. Am 30. Oktober um 20 Uhr präsentiert Dr. Monika Staesche im Planetarium am Insulaner eine »Irische Zaubernacht: Ewige Liebe«. Live erzählt wird eine alte irische Liebesgeschichte unter dem Sternenhimmel, untermalt von Musik und irischen Landschaftsbildern.

Die Stiftung Planetarium Berlin vereint die astronomischen Einrichtungen Berlins. Die Archenhold-Sternwarte sowie die Wilhelm-Foerster-Sternwarte zählen zu den traditionsreichsten Volkssternwarten Deutschlands, während das Planetarium am Insulaner und das Zeiss-Großplanetarium als modernste Wissenschaftstheater Europas relevante und innovative Vermittlungsformen anbieten.

Weitere Informationen unter: www.planetarium.berlin

Zeiss-Großplanetarium. (SPB / F.-M. Arndt)
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