Verlor Russland heute Kontakt zu seinen Satelliten?

RIA Nowosti berichtete heute von einem Kabelbruch im russischen Verbindungsnetz zur Kontrolle nationaler zivilen Satelliten und zur Internationalen Raumstation. Roskosmos dementiert.

Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: RIANOVOSTI, Reuters.

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Die Kommunikation zur ISS und zu russischen zivilen Satelliten wurde nach einem Kabelbruch angeblich gestört. Mittlerweile sollen die Probleme gelöst sein.
(Bild: Wikipedia)

Wegen einer defekten Kabelleitung in der Nähe von Moskau konnten angeblich mehrere Stunden keine Signale zum russischen Segment der Internationalen Raumstation ISS übermittelt werden. Auch zivile Satelliten sollen betroffen gewesen sein. Militärische Satelliten dagegen seien von der Panne nicht betroffen. Sogar von einer Verschiebung der am 19. November geplanten Abkopplung des Raumschiffes Sojus-TMA 05M war zwischenzeitlich die Rede.

Mittlerweile dementierte die russische Raumfahrtorganisation Roskosmos Probleme bei der Verbindung zur ISS. Zwar gäbe es tatsächlich ein beschädigtes Verbindungskabel, doch amerikanische Systeme konnten für Redundanz sorgen. Auch die geplante Abkopplung der Sojus-Kapsel mit dem der russische Kosmonaut Juri Malentschenko, NASA-Astronautin Sanita Williams und der japanische Raumfahrer Akihiko Hoshide auf die Erde zurückkehren sollen, wird laut Roskosmos nicht verschoben. Laut dem Satellitenbetreiber RSCC seien ihre Satelliten nicht von dem Problem betroffen gewesen. Mittlerweile sei aber auch der Kontakt zu den zivilen Satelliten über Redundanzsysteme wiederhergestellt.

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