Arianespace soll Sentinel 1A ins All transportieren

Am 16. Dezember 2010 gab die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) bekannt, dass sie Arianespace beauftragt hat, den Erdbeobachtungssatelliten Sentinel 1A auf einer Sojus-Rakete von Kourou aus ins All zu bringen. Nach den derzeitigen Planungen soll der Start im Dezember 2012 erfolgen.

Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA.

ESA
Sentinel-Radarsatellit im All – Illustration
(Bild: ESA)

Sentinel 1A wird eine Startmasse von rund 2.300 Kilogramm haben. Er ist der erste Radarsatellit eines europäischen Programms namens GMES (Global Monitoring for Environment and Security) für multifunktionale Erdbeobachtungssatelliten. Gebaut wird Sentinel 1A von einem Konsortium unter Führung von Thales Alenia Space. Die im C-Band arbeitende Radaranlage mit synthetischer Apertur (SAR) steuert EADS Astrium bei.

Der Satellit soll die Erde auf einer sonnensynchronen, annähernd kreisförmigen Bahn in rund 690 Kilometern Höhe über der Erde umrunden, um von dort aus beispielsweise Wetterbeobachtungen durchzuführen und in Krisensituationen wie Naturkatastrophen relevante Informationen für Hilfskräfte zu liefern. Die Radaranlage des Satelliten wird dabei eine Bodenauflösung von rund 5 Metern erreichen. Mindestens sieben Jahre lang will man Sentinel 1A im All betreiben können.

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