Boeing hilft NASA bei Schadenseinschätzung

Nach dem schweren Columbia-Unglück hilft Boeing nun der NASA bei der Entwicklung neuer Instrumente, die die Sicherheit erhöhen sollen.

Ein Beitrag von Roman Polak. Quelle: Space Daily.

Der 1. Februar 2003 war ein schwarzer Tag für die NASA. Es war der Tag des Columiba-Unglücks und somit der bis heute letze Flug eines Space Shuttles. Doch im Frühjahr nächsten Jahres hat die NASA vor, wieder regelmäßig Space Shuttles in den Erdorbit zu schicken.

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Aufschlag des Schaumstoffstücks auf dem linken Flügel der Columbia(Quelle:NASA)

Damit nicht wieder so ein schweres Unglück wie damals passiert, hat sich die NASA lange mit Boeing beraten, um Lösungen zu finden. Boeing half der NASA, den Schaden am Shuttle einzuschätzen und machte Vorschläge, um Flüge mit dem Shuttle wieder sicherer zu machen. Dabei entwarf die Firma ein Reihe neuer Instrumente, die eine höhere Sicherheit gewährleisten sollen, um derartige Probleme früher zu erkennen. Parallel dazu werden von Boeing auch die Shuttles aufgerüstet. Die Aufrüstung besteht zum Großteil in der Erneuerung der alten Carbon-Platten, welche das Shuttle beim Wiedereintritt in die Atmosphäre vor der dabei auftretenden Hitze schützen sollen. Dieser Hitzeschutz war bei der Columbiabeim Start durch ein Stück Schaumstoff-Isoliermaterial vom Externen Treibstofftank beschädigt worden, was dazu führte, dass die Raumfähre beim Widereintritt auseinanderbrach und verglühte.
Die Instrumente sollen zum ersten mal im Shuttle Discovery zum Einsatz kommen. Discovery wird im Frühling nächsten Jahres als erstes Shuttle seit dem Unglück im Februar 2003 wieder in den Weltraum starten. Die neuen Instrumente bestehen aus Kameras und Überwachungs-Monitoren und werden so angebracht, dass man das ganze Shuttle überwachen kann.

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