Die Suche nach extrasolaren Monden

Die ESA plant die Suche nach extrasolaren Monden außerhalb unseres Sonnensystem.

Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: ESA.

Jeder kennt unser Mond: verliebte Paare starren den Mond an, Wölfe heulen bei Vollmond, und die ESA sandte vor kurzen die Sonde „Smart-1“ aus, um den Mond zu erforschen. Aber es gibt noch hundert andere Monde in unserem Sonnensystem.

Ein Mond ist ein natürlicher Körper, der um einen Planeten kreist. Monde sind ein Nebenprodukt von planetarischen Abfall, das bei der Planetenbildung übrig geblieben ist. Unser Mond ist höchstwahrscheinlich durch einen Aufprall von einen marsgroßen Protoplaneten auf den Urplaneten Erde entstanden. Daneben gibt es noch drei anderen Theorien, die sich mit der Entstehung unseres Mondes beschäftigen:

1.Die EinfangtheorieNach dieser Theorie ist unser Mond an einer andere Stelle im unserem Sonnensystem entstanden. Nach der Enstehung des Mondes kam es der Umlaufbahn der Erde sehr nahe, wo es dann von der Schwerkraft der Erde eingefangen wurde.

2.Die Abspaltungstheorie

Nach dieser Vorstellung drehte sich die noch flüssige Erde so schnell um die eigene Achse, dass sich am Äquator eine Beule bildete. Schließlich löste sich ein Stück dieser Beule aus der Erde heraus und wurde in eine Umlaufbahn um die Erde hinausgeschleudert.

3.Die Schwesterplanet-TheorieNach dieser Theorie ist die Erde und der Mond gleichzeitigt aus einer Ur-Wolke entstanden.

Die Monde in unserem Sonnensystem haben eine Größe von einigen Kilometern bis hin zu einigen tausend Kilometern, damit sind einige Monde größer als die Planeten Merkur und Pluto.

Ein solch großer Mond ist Titan, das Ziel des Landers Huygens der ESA, das im Jahr 2005 zum ersten mal auf einem Mond landet von einem anderen Planeten. Titan ist etwas größer als Merkur und wird auch nur als Mond bezeichnet, weil es anstatt um die Sonne kreist um den Gasplaneten Saturn kreist.

Neben Saturn hat der Planet Jupiter noch vier andere bekannte Monde. Dies sind: IO, Europa, Ganymede und Callisto. Der Mond Europa ist für die Wissenschaftler von einem besonderen Interesse, den unter seiner eisigen Oberfläche soll ein riesiger Ozean den ganzen Mond bedecken. Einige Wissenschaftler vermuten sogar, dass das mikroskopische Leben in diesem Ozean gefunden werden könnte.

Im Jahr 2008 plant die ESA den Planeten-Finder „Eddington“ einzuführen. Es wird in der Lage sein, Planeten in der Größe von Jupiter und auch jene, die kleiner sind als der Mars aufzuspüren.

Damit ist Eddington auch in der Lage, Monde, die die Größe von Titan haben, aufzuspüren.

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