Dr. Stefan Tweraser neuer CEO der Rocket Factory Augsburg

Dr. Stefan Tweraser ist seit dem 1. Oktober 2021 neuer Chief Executive Officer (CEO) der Rocket Factory Augsburg AG (RFA). Der 51-jährige Österreicher wird RFA dabei unterstützen, das Wachstum des Unternehmens weiter voranzutreiben. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.

Quelle: Rocket Factory Augsburg AG.

Dr. Stefan Tweraser (Bild: RFA)

Augsburg, 22. Oktober 2021 – Zuvor war Stefan Tweraser unter anderem bei Google für den DACH-Raum verantwortlich, sowie beim Musikstreamingdienst Deezer, beim Startup Snapshot und bei der renomierten Beratungsfirma McKinsey & Company tätig. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler bringt somit zahlreiche Erfahrungen aus unterschiedlichen Branchen mit, in denen er in Managementpositionen innovative und zukunftsorientierte Entwicklungen vorantrieb.

Vor dem Hintergrund der raschen technologischen Fortschritte, des zunehmenden Erfolgs im Markt und dem starken personellem Zuwachs, halten der Vorstand und der Aufsichtsrat der RFA nun den richtigen Zeitpunkt für gekommen, um sich zu ergänzen und breiter aufzustellen.

Dr. Stefan Tweraser über seine neue Aufgabe: „Die kommerzielle Nutzung des Weltraums wird sich im kommenden Jahrzehnt grundlegend verändern. Neue weltraumgestützte Geschäftsmodelle entstehen und innovative Trägerraketen – mit einem starken Fokus auf Kosten und Kundenorientierung – sind ein Eckpfeiler dieser positiven Dynamik. RFA hat große Fortschritte gemacht, indem es Spitzentechnologie mit innovativen Herstellungsprozessen kombiniert hat. Dem Team ist es außerdem bereits gelungen, eine vielversprechende kommerzielle Pipeline zu entwickeln. Ich freue mich sehr, gemeinsam mit dem Vorstand und dem Aufsichtsrat, RFA auf die nächste Stufe unserer spannenden Reise zu führen.”

Jean-Jacques Dordain, Aufsichtsratvorsitzender: „Wir haben bewusst nach jemandem mit umfassender Erfahrung in der Führung von Unternehmen außerhalb des Raumfahrtsektors gesucht, um neues Fachwissen und zusätzliche Impulse für die nächsten Entwicklungsschritte der RFA einzubringen. Nach einem sehr intensiven Auswahlprozess haben wir Stefan gebeten, dem RFA-Vorstand beizutreten und die bereits vorhandene große Expertise und Raumfahrterfahrung zu ergänzen. Wir haben nun den kompletten Vorstand, den wir brauchen, um RFA – zusammen mit einem großartigen Team – weiterzuentwickeln und zu einem erfolgreichen Betrieb zu führen.”

Marco Fuchs, Aufsichtsratmitglied: „Wir sind mit den bisherigen Fortschritten von RFA sehr zufrieden. Stefans Hintergrund und seine Führungsqualitäten werden entscheidend dazu beitragen, RFA zu einem nachhaltigen Wachstum zu verhelfen.”

Hans Steininger, Aufsichtsratmitglied: „Der europäische und globale Wettbewerb im Segment der kleinen Trägerraketen wird intensiv sein, aber wir planen in diesem Wettbewerb eine führende Rolle einzunehmen. Aufgrund seiner Erfahrung in verschiedensten Branchen wird Stefan das RFA-Team leiten, um dieses Potenzial zu nutzen.”

Jörn Spurmann, Chief Commercial Officer: „RFA ist eines der am schnellsten wachsenden Start-ups in der New Space Szene. Die Erfahrungen von Stefan in der Führung von großen Organisationen sind dabei für unsere Weiterentwicklung sehr wertvoll. Er hat tolle Ideen und Ansätze, wie wir unser rasantes Tempo auch als wachsendes Unternehmen beibehalten und weitere Investoren von unserer Vision überzeugen werden.”

Dr. Stefan Brieschenk, Chief Operating Officer: „Wir freuen uns sehr, dass sich Stefan für die Position als CEO der RFA entschieden hat. Unter seiner Führung werden wir die Prozesse und Strukturen der RFA weiter professionalisieren. Das wird uns dabei helfen, unseren rasanten technologischen Fortschritt in ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu überführen.”

Über Rocket Factory Augsburg
Rocket Factory Augsburg wurde 2018 gegründet. Ziel des Start-up Unternehmen ist es, bis Ende 2022 einen Trägerraketen-Prototypen zu entwickeln, mit dem Satelliten wöchentlich zu konkurrenzlos günstigen Preisen in erdnahe Umlaufbahnen transportiert werden können. Die Trägerrakete RFA ONE vereinigt drei wichtige Wettbewerbsvorteile: eine äußerst kostengünstige und für die Serienproduktion optimierte Architektur, eine präzise Positionierung im Orbit durch die orbitale Stufe sowie eine überlegene Antriebstechnologie mit Triebwerken mit gestufter Verbrennung.

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