Shuttle: NASA wiegt Gefahren ab

Die NASA entscheidet in der kommenden Woche darüber, was nach der Entdeckung von Haarrissen an den Treibstoffleitungen aller Orbiter geschehen wird.

Ein Beitrag von Karl Urban, Quelle: NASA.

NASA-Direktor Ron Dittmore sagte am vergangenen Freitag, dass die gefundenen Haarrisse an den Treibstoffleitungen aller Space Shuttle-Orbiter möglichst schnell aber bei größter Sicherheit entfernt werden. Ein Start könne daher frühestens am 26. September 2002 erfolgen.

So wie es jetzt aussieht, dürfte die erste Mission die der Atlantis (STS-112) zur Internationalen Raumstation sein. Sie soll das nächste Teil des über 100 Metern langen Trägers und Rückrats der Station transportieren.
Die Mission der Atlantis wird dann von der Endeavour-Mission STS 113 gefolgt, die neben einem weiteren Stück des ISS-Rückrats die Expedition Six Crew auf die Station bringen wird.

Der letzte Shuttle-Start in diesem Jahr wird der der Columbia sein, die im Dezember auf eine Forschungsmission aufbrechen soll.

Trotz der Analyse der Gründe für die Haarrisse durch intensive Tests und Untersuchungen über sechs Wochen, sagt Dittmore, dass die Shuttle-Flüge mit relativer Sicherheit fortgeführt werden können, sobald die Ursachen beseitigt wurden.

Er hat nicht ausgeschlossen, das Reparaturen überhaupt unnötig sind und die Shuttles auch mit den Haarrissen fliegen können. Aber diese finale Entscheidung wird erst in der kommenden Woche getroffen.

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