OHB: Kein Kollisionsrisiko durch GMS-T-Satellit

Der Raumfahrtkonzern OHB SE sieht keine Kollisionsgefahr für die Satelliten von OneWeb durch den OHB-Satelliten GMS-T. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.

Quelle: OHB SE.

Nutzastverkleung vor der Integration auf der Trägerrakete.
(Bild: Rocket Lab)

Bremen – „Die Umlaufbahn des GMS-T-Satelliten in einer Höhe von 1.200 Kilometern, Neigungswinkel 90 Grad, entspricht dem ITU-Antrag für eine bestimmte Konstellation, eingereicht von Thales Alenia Space. Der Zweck der Mission ist es, die Frequenzeinreichung für diese zukünftige Konstellation zu sichern. Dies ist ein Standardverfahren für alle Konstellationen”, sagte Lutz Bertling, Vorstandsmitglied von OHB SE.

„Mit OneWeb gab es vor dem Start und dem Aussetzen des Satelliten in dieser festgelegten Umlaufbahn keinen Austausch zu diesem Thema“, sagt Bertling weiter. „Der Grund dafür ist einfach: OHB hatte keinen Grund zu der Annahme, dass auf diesem Orbit ein mögliches Kollisionsrisiko bestehen könnte. Es besteht auch heute noch kein Kollisionsrisiko. Allerdings könnte wegen des Drift des Satelliten in etwa zwei Monaten ein, wenn auch sehr geringes, Kollisionsrisiko entstehen. Dies wird durch ein koordiniertes Vorgehen von OHB und OneWeb beseitigt werden.”

Der GMS-T-Satellit verfügt über ein bordeigenes Antriebssystem. Es dient sowohl zur Unterstützung von Kollisionsvermeidungsmanövern als auch zur Durchführung des endgültigen De-Orbitings am Ende der Lebenszeit des Satelliten.

Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:

Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:

Scroll to Top