Astronomie

Methandefizit bei Gliese 436b

Mit dem Weltraumteleskop Spitzer durchgeführte Messungen haben ergeben, dass einer der kleinsten der bisher bekannten 452 Exoplaneten, der Planet Gliese 436b, deutlich mehr Kohlenmonoxid und etwa 7000-mal weniger Methan in seiner Atmosphäre enthält als aus theoretischen Modellen hervorgeht. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, Nature, Exoplanet.eu, Wikipedia. Bei dem Stern Gliese 436 handelt es […]

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Sonne posiert für SDO

Ziemlich genau mit der Inbetriebnahme des Solar Dynamics Observatory der NASA erhöhten sich die Aktivitäten auf der Oberfläche der Sonne, eine Einladung für die Solarforscher. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA/Goddard Space Flight Center (SDO). Das am 11. Februar 2010 mit einer Atlas-V-Trägerrakete gestartete Sonnenobservatorium soll neue Maßstäbe bei der Erforschung unseres Zentralgestirns setzen.

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Venus Express wieder in Venusatmosphäre unterwegs

Die fünfte Kampagne von Widerstandsexperimenten in der Atmosphäre des Planeten Venus absolvierte der europäische Venusorbiter Mitte April 2010. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA. In der vergangenen Woche wurden erneut ein Solarzellenausleger des seit dem 11. April 2006 um die Venus kreisenden Orbiters Venus Express eingesetzt, um diesen in den dünnen Schichten der Hochatmosphäre

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LOFAR-Einsatz auch für SETI

Signale, die mit dem LOw Frequency ARray (LOFAR) aus dem Weltall empfangen werden, sollen auch auf Hinweise für außerirdische Intelligenz untersucht werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: lofar.org, LOFAR Deutschland, Wikipedia. LOFAR soll im Endausbau aus Dutzenden über halb Europa verteilten Feldern einfacher, fest installierter Dipol- und Flachantennen bestehen. Für Deutschland sind zunächst 7

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Exoplaneten mit ungewöhnlichen Umlaufbahnen

Die aktuellen Untersuchungen der Umlaufbahnen mehrerer Exoplaneten bringt die bisher gängige Theorie zur Entstehung von Planetensystemen ins Wanken. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: ESO, Wikipedia. Vertont von Peter Rittinger. Planeten, so die allgemein anerkannte Theorie, bilden sich innerhalb von Gas- und Staubscheiben, welche gerade erst entstandene Sterne in deren Äquatorebene umgeben. Solche sogenannten protoplanetaren

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Cassini ermöglicht Video von Blitzen auf dem Saturn

NASAs Raumsonde Cassini hat Bilder von Blitzen auf dem Saturn aufgenommen. Die dabei entstandenen Aufnahmen haben es Wissenschaftlern ermöglicht, das erste Video von Blitzen auf einem anderen Planeten zu erstellen. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Nachdem man jahrelang gewartet hat bis Saturn dunkel genug wurde, um mit den Bordkameras

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Raumfaher.net und Raumcon

Dinosaurier-Sterben: Impakt-Zweifler geben nicht auf

Nur wenige Wochen, nachdem die Impaktbefürworter neue Argumente über die Ursachen des Massensterbens vor 65 Millionen Jahren vorgelegt haben, regt sich bereits die Gegenseite. Der Vulkanismus scheidet noch nicht als mögliche Ursache aus. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Prauss (2009), ScienceDirect, Rapid Uplift. Nachdem die Impakt-Befürworter in der Debatte um das Massensterben an der

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Jahreszeiten auf Triton

Im Jahr 2009 durchgeführte Untersuchungen der extrem dünnen Atmosphäre des größten Neptun-Mondes haben gezeigt, dass diese Atmosphäre jahreszeitlich bedingten Veränderungen unterworfen ist. Zudem konnten dabei auch erstmals Methan und Kohlenmonoxid als Bestandteile der Triton-Atmosphäre direkt durch erdgestützte Teleskope nachgewiesen werden. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: ESO, Astronomy & Astrophysics, Wikipedia. Vertont von Peter Rittinger.

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NASA findet Beweis jüngerer Vulkanaktivität auf Venus

Zum ersten Mal ist es Wissenschaftlern gelungen, ein klares Zeichen für jüngere vulkanische Aktivität auf der Venus auszumachen. Sie entdeckten indirekt Spuren von kürzlichen Lavaströmen auf deren Oberfläche. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA, JPL. Die Observationen zeigen, dass es Ausbrüche vor wenigen Hundert Jahren bis 2,5 Millionen Jahren gegeben hat. Daraus schließen Wissenschaftler

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Doppelstern mit Wolke

Bereits 1820 beobachtete man eine mehrmonatige teilweise Verdunklung des Sterns Epsilon Aurigae. US-Astronomen können diesen Vorgang nun erklären. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Nature. Einem Astronomenteam von 6 wissenschaftlichen Instituten der USA ist es unter Leitung von Brian Kloppenborg von der Universität Denver mittels Überlagerung von Messdaten mehrerer Teleskope im Infrarotbereich gelungen, eine 190

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Die Temperaturverteilung auf Mimas

Im Verlauf ihres Orbits Nummer 126 um den Planeten Saturn untersuchte die Raumsonde Cassini am 13. Februar 2010 den Mond Mimas. Nach der ersten Auswertung der dabei gewonnenen Daten stellten die an der Mission beteiligten Wissenschaftler jetzt eine Temperaturkarte des Mondes vor. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: CICLOPS, JPL, Planetary Society. Am 13. Februar

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Organische Moleküle im Orion-Nebel

Das von der europäischen Weltraumorganisation ESA betriebene Weltraumobservatorium Herschel konnte im Orion-Nebel eine Vielzahl von organischen Molekülen nachweisen. Die entsprechenden Spektrallinien wurden mit dem Heterodyn-Instrument für den Fern-Infrarotbereich (HIFI) aufgezeichnet. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie. Das Weltraumteleskop Herschel ist eines der Schlüsselprojekte, eine sogenannte „cornerstone mission“ der europäischen Weltraumorganisation ESA. Die

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Hayabusa im Endanflug

Die japanische Asteroidensonde hat die vorläufige Zielbahn erreicht. Jetzt müssen nur noch Endkorrekturen vorgenommen werden, welche dafür sorgen, dass die geplante Landezone getroffen wird. Erstellt von Günther Glatzel. Quelle: JAXA, New Scientist, Raumcon. Am 27. März 2010 wurde das letzte verbleibende Ionentriebwerk abgeschaltet. In den zurückliegenden Tagen wurde damit eine Beschleunigung der Sonde um 400

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Sternenhimmel im April 2010

Die Wintersternbilder räumen den nächtlichen Himmel. Ein Beitrag von Hans J. Kemm. Quelle: Raumfahrer.net. Der April ist der vierte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Der Name bezieht sich möglicherweise auf die sich öffnenden Knospen im Frühling und wäre dann vom Lateinischen aperire (öffnen) herzuleiten, eine andere Etymologie sieht apricus (sonnig) als Ursprung des Wortes.

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Venus Express mit Luftwiderstandsexperiment

Die ESA-Sonde Venus Express, die seit April 2006 unseren sonnennäheren Schwesterplaneten umläuft, fliegt seit Ende Februar in einer tieferen Bahn, um neue Erkenntnisse über die Venusatmosphäre zu ermöglichen. Ein Beitrag von Daniel Schiller und Günther Glatzel. Quelle: ESA. Die Kampagne lief in der Zeit vom 22. bis zum 28. Februar 2010 und war nach August

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