Supernovae

Künstlerische Darstellung eines Doppelsterns, der einen Massentransfer erlebt. (Bild: Ylva Götberg)

Nach den (unsichtbaren) Sternen greifen: Forscherinnen spüren Vorläufer wasserstoffarmer Supernovae auf

Supernovae – Sternenexplosionen, die so hell sind wie eine ganze Galaxie – faszinieren uns seit jeher. Dennoch kommen wasserstoffarme Supernovae häufiger vor, als Astrophysiker:innen erklären können. Nun hat eine neue Assistenzprofessorin am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) eine entscheidende Rolle bei der Identifizierung der fehlenden Vorläufersternpopulation gespielt. Eine Presseaussendung des ISTA. Quelle: ISTA […]

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Die Magnetosphäre ist der Bereich um einen Stern, in dem sein Magnetfeld geladene Teilchen beeinflusst. In der Simulation stellen die weißen Linien die Magnetfeldlinien dar, die die Magnetosphäre bilden. Die Magnetpole befinden sich oben und unten. Je heller die Farbe des abgebildeten Gases, desto höher die Dichteverteilung. Eine Gasscheibe ist als Konzentration der Gasdichteverteilung in der (magnetischen) Äquatorialebene sichtbar. (Bild: AIP/M. Küker)

AIP: Magnetische schwergewichtige Sterne brauchen Gesellschaft

Forschende des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP), der Europäischen Südsternwarte (ESO) und des Kavli-Instituts und des Instituts für Physik des MIT haben entdeckt, dass Magnetfelder in Mehrfachsternsystemen mit mindestens einem schweren, heißen blauen Stern viel häufiger vorkommen als bisher von Fachleuten angenommen. Eine Pressemitteilung des AIP. Quelle: AIP 28. März 2023. 28. März 2023 –

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Diese künstlerische Darstellung zeigt die Staubbildung in der Umgebung einer Supernova-Explosion. (Bild: ESO/M. Kornmesser, CC BY-SA 4.0)

HZDR: Spuren(elemente) kosmischer Explosionen

Funde vom Grund der Tiefsee bezeugen Sternexplosionen in Erdnähe. Eine Pressemitteilung des HZDR – Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. Quelle: HZDR – Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Prof. Anton Wallner vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) hat neue Beweise für eine Serie von Supernova-Ereignissen gefunden, die in den letzten 10 Millionen Jahren in relativer Nähe zur Erde

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Zusammengesetztes Röntgen- und Radiobild von Hoinga (siehe auch Abb.2 und Abb.3). Die von eROSITA entdeckte Röntgenstrahlung wird von den heißen Überresten des explodierten Vorläufersterns emittiert, während die Radioantennen Synchrotronemission von relativistischen Elektronen empfangen die in der äußeren Schale des Überrests abgebremst werden. (Bild: eROSITA/MPE (X-ray), CHIPASS/SPASS/N. Hurley-Walker, ICRAR-Curtin (Radio))

Hoinga – der größte Supernova-Überrest

Astronomen des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching haben mithilfe des deutschen Röntgentelekops eROSITA einen riesigen, bisher unbekannten Supernova-Überrest entdeckt. Überraschend war dabei nicht nur der Durchmesser von mehreren Grad, sondern auch seine Position am Himmel: Der von den Astronomen „Hoinga“ getaufte Überrest befindet sich weit außerhalb der galaktischen Ebene, wo scheinbar bisher noch kaum

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Supernova-Spuren in der Tiefsee

Ein internationales Team unter Beteiligung der Gruppe Isotopenphysik beschreibt in PNAS die Analyse von rund 1.000 km vor der Südwestspitze Australiens entnommenen Tiefsee-Sedimentproben. Ihr Ergebnis: Die Erde fliegt seit mindestens 33.000 Jahren durch eine interstellare Wolke mit Supernova-Spuren. Eine Information der Universität Wien. Quelle: Universität Wien. „Supernovae-Explosionen sind faszinierende kosmische Ereignisse und besonders spannend ist,

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FAU: Supernovae bringen Licht in dunkle Materie

Explosionen von Sternen – sogenannte Supernovae – können Licht in die Erforschung dunkler Materie bringen. Das zeigt die Studie eines deutsch-slowenischen Forschungsteams der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Universität Nova Gorica. Eine Information der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Quelle: FAU. Dunkle Materie – aus diesem rätselhaften Stoff, der weder Licht aussendet noch absorbiert, – besteht mehr

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Die Nova von 1670 entpuppt sich als Sternkollision

Bisher wurde angenommen, dass es sich bei einem im Jahr 1670 beobachteten ‘neuen Stern’ um eine gewöhnliche Nova handelte. Erst jetzt entdeckten Astronomen, dass das damals beobachtete Himmelsereignis vielmehr durch eine gewaltige Sternkollision ausgelöst wurde. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: ESO, Max-Planck-Institut für Radioastronomie. Historische Aufzeichnungen von Novae-Ausbrüchen sind äußerst selten und somit für

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Das staubige Geheimnis einer Supernova

Eine Gruppe von Astronomen konnte bei Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der ESO in den Nachwirkungen einer Supernova die Bildung von Sternenstaub untersuchen. Hierbei zeigte sich, dass sich die Staubkörner in dieser kosmischen Staubfabrik in einem zweistufigen Prozess bilden, welcher bereits kurz nach der Explosion beginnt, aber noch Jahre lang andauert. Die Ergebnisse lassen

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Integral: Titan zerfällt in Supernovaüberrest 1987A

Mit Hilfe des europäischen Gammastrahlenteleskops Integral gelang es zum ersten Mal, den Zerfall von Titan im Supernovaüberrest 1987A nachzuweisen. In den vergangenen 20 Jahren war der radioaktive Zerfall des Metalls mutmaßlich die Energiequelle für das Leuchten von SNR 1987A. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA. Vertont von Peter Rittinger. Sterne sind gewissermaßen atomare Öfen,

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Gammastrahlen-Teleskop Integral 10 Jahre im All

Das empfindlichste jemals gestartete, im Gammastrahlenbereich arbeitende Weltraumteleskop Integral ist jetzt mehr als 10 Jahre im All. Die Europäische Raumfahrtorganisation (ESA) freut sich über den erfolgreichen Einsatz des Forschungssatelliten. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA. Der Satellit mit einer Startmasse von rund vier Tonnen war am 17. Oktober 2002 um 8:41 Uhr MESZ an

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Magnetfeld der Lokalen Interstellaren Wolke

Die Auswertung von Messdaten der Voyager-Sonden ergab neue Erkenntnisse über die Stärke des Magnetfeldes der sogenannten Lokalen Interstellaren Wolke. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Diese umgibt unser Sonnensystem und besitzt eine größte Ausdehnung von etwa 30 Lichtjahren. Ihre Temperatur liegt bei 6000 °C. Sie besteht im Wesentlichen aus Wasserstoff- und Heliumgas, steht

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Fermi beobachtet stärksten Gammastrahlenausbruch

Das Gammastrahlen-Weltraumteleskop Fermi hat den stärksten jemals erfassten Gammastrahlenausbruch (GRB) beobachten können, berichtete die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA am 19. Februar 2009. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. Beide Instrumente von Fermi, das Large Area Telescope (LAT) und der Gamma-ray Burst Monitor (GBM) zeichneten simultan am 16. September 2008 ab 1:13 Uhr MEZ Daten des

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Unbekannt: Das einsame Leuchten im Bärenhüter

Eine vom Hubble-Teleskop beobachtete Leuchterscheinung gibt Forschern Rätsel auf. Vermutlich ist das Objekt mit keinem bisher bekannten zu vergleichen. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Barbary et al.. Die Sloan Digital Sky Survey (SDSS) ist ein Projekt zur Durchmusterung des Himmels und dient als Datenbank der Spektren der verschiedensten Objekte im Universum. Daran beteiligt sind

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Zwei Supernovae in einer Galaxie

Innerhalb weniger Wochen sind in einer düsteren Galaxie in der Konstellation Hercules zwei Supernovae entdeckt worden. Nie zuvor haben Astronomen zwei dieser mächtigen Sternexplosionen in einer Galaxie so kurz nacheinander beobachtet. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA/GSFC. Die Galaxie MCG +05-43-16 ist 380 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Bisher haben Astronomen noch keine

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Ungewöhnliche Supernova-Überreste

Bei der Analyse von Röntgendaten stießen Astronomen auf eine Überraschung: Die Daten der Überreste zweier Supernovae in einer unserer Nachbargalaxien weisen einige Unterschiede im Vergleich mit typischen Überresten auf. Ein Beitrag von Maria Steinrück. Quelle: NASA. Vertont von Siegfried Krug. Als ein Team von Astronomen Überreste zweier Supernovae, DEM L238 und DEM L249 in der

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