Astronomie

Das Magnetfeld in M 82 ist mit Linien über einem Bild der Galaxie im sichtbaren Licht vom Hubble Space Telescope und im Infraroten vom Spitzer Space Telescope dargestellt. Stellare Winde, die von heißen neuen Sternen ausgehen, bilden einen galaktischen Superwind, der Schwaden aus heißem Gas (rot) und einen riesigen Halo aus rauchigem Staub (gelb/orange) senkrecht zur dünnen galaktischen Scheibe (weiß) ausstößt. (Bild: NASA, SOFIA, L. Proudfit; NASA, ESA, Hubble Heritage Team; NASA, JPL-Caltech, C. Engelbracht)

Materie aus Zigarrengalaxie geleitet

Magnetischer ‚Highway‘ leitet Materie aus der Zigarrengalaxie. Eine Information der Universität Stuttgart, Deutsches SOFIA Institut. Quelle: Universität Stuttgart, Deutsches SOFIA Institut. Die sogenannte Starburst-Galaxie M82 – wegen ihrer länglichen Form auch als Zigarrengalaxie bekannt – liegt im Sternbild Großer Bär und ist 12 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Die Sternentstehung in M82 ist so

Materie aus Zigarrengalaxie geleitet Weiterlesen »

Wie der ExoMars TGO die Atmosphäre studiert. (Bild: ESA ATG medialab)

TGO: Neues Gas und Spuren von Wasserverlust

In der staubigen Marsoberfläche eingeschlossenes sowie in die Atmosphäre aufgestiegenes Meersalz führte zur Entdeckung von Chlorwasserstoff – dies ist das erste Mal, dass ExoMars, der Trace Gas Orbiter (TGO) von ESA und Roskosmos, ein neues Gas gefunden hat. Darüber hinaus liefert der Orbiter neue Informationen über den Wasserverlust des Planeten. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur

TGO: Neues Gas und Spuren von Wasserverlust Weiterlesen »

Ultrakompaktes, hochleistungsfähiges optisches Freiform-Teleskop für Aufnahmen der thermischen Infrarotstrahlung. (Bild: OHB)

OHB und ConstellR werden Partner

Zusammenarbeit soll die zielgerichtete Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Nutzflächen weltweit verbessern. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Bremen/Freiburg. Die OHB Venture Capital GmbH, als strategische Investmentfirma des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, investiert in das Start-up ConstellR, das eine Satellitenmission zur Ernährungssicherung auf der Erde realisieren möchte. Das Freiburger Start-up wird eine Konstellation von

OHB und ConstellR werden Partner Weiterlesen »

Fliegendes Infrarotobservatorium SOFIA (Bild: NASA/Jim Ross)

DLR-NASA-Kooperation – Von Köln aus zu den Sternen

SOFIA, die weltweit einzigartige „fliegende Sternwarte“ von NASA und DLR, wird vom 4. Februar bis zum 16. März 2021 am Flughafen Köln-Bonn zu Gast sein. Zuvor absolvierte die zu einem Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie umgebaute Boeing 747SP bei Lufthansa-Technik in Hamburg einen C-Check. Die sechswöchige Wissenschaftskampagne in Deutschland ist eine Premiere. SOFIA’s Heimatflughafen ist

DLR-NASA-Kooperation – Von Köln aus zu den Sternen Weiterlesen »

(Bild: ZEISS)

ZEISS unterstützt Sternwarte Greifswald mit 50.000 €

Sternwarte eröffnet 2024 zum 100. Jubiläum nach Generalrestaurierung. Eine Pressemitteilung der ZEISS Gruppe. Quelle: ZEISS Gruppe. Oberkochen/Greifswald – ZEISS unterstützt die Sternwarte Greifswald mit 50.000 Euro bei deren Generalrestaurierung. Die Sternwarte, die seit 1924 an der Universität Greifswald besteht, wird bis 2024 zum 100. Jubiläum komplett saniert. Die drehbare sechs-Meter-Kuppel befindet sich in etwa 35

ZEISS unterstützt Sternwarte Greifswald mit 50.000 € Weiterlesen »

Das Bild zeigt Strömungen, die im Frühjahr und Sommer an einem Hang im Newton-Krater des Mars auftreten. (Bild: NASA/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)

Wie entstehen Hangrutschungen auf dem Mars?

Analog-Untersuchungen auf der Erde liefern neue Erkenntnisse. Eine Pressemitteilung der Universität Wien. Quelle: Universität Wien. Wien – Die Beschaffenheit der Marsoberfläche ist Gegenstand von Untersuchungen, die sich vor Ort nicht immer einfach gestalten: Analog-Untersuchungen in Regionen auf der Erde, die den Bedingungen auf dem Mars nahekommen, lassen aber neue Schlüsse zu. Ein internationales Forschungsteam mit

Wie entstehen Hangrutschungen auf dem Mars? Weiterlesen »

Die Konturen in Farbe zeigen die Intensitäten der donutförmigen Strahlungsgürtel. Die grauen Linien symbolisieren die Flugbahnen der relativistischen Elektronen in den Strahlungsgürteln. Konzentrische Kreislinien im Vordergrund zeigen die Flugbahn von wissenschaftlichen Satelliten, die diese gefährliche Region im Weltraum durchqueren. (Bild: Ingo Michaelis und Yuri Shprits, GFZ)

Erdnahe Elektronen fast auf Lichtgeschwindigkeit

Wie kommen erdnahe Elektronen auf beinahe Lichtgeschwindigkeit? Neue Studie zeigt: In der Magnetosphäre müssen dafür sehr spezielle Bedingungen herrschen, nämlich eine extrem geringe Plasmadichte. Eine Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ. Quelle: GFZ. Neuere Messungen von Raumsonden der NASA haben gezeigt: Elektronen können in den Van-Allen-Strahlungsgürteln um unseren Planeten ultra-relativistische Energien erreichen und

Erdnahe Elektronen fast auf Lichtgeschwindigkeit Weiterlesen »

Die 2020er – Jahre des Mars?

Wie noch nie zuvor steht der Rote Planet im Fokus mehrerer Missionen. Wenn alles läuft wie geplant, bietet das Jahr 2021 bereits im Februar Höhepunkte der Weltraumforschung wie noch nie zuvor in dieser zeitlichen Dichte. Drei unterschiedliche Raumfahrtorganisationen hoffen ihre Flugkörper im Orbit oder auf der Oberfläche des Mars zu platzieren: Die NASA ihren Rover

Die 2020er – Jahre des Mars? Weiterlesen »

Prof. Dr. Matthias Neubert (Bild: Werner Feldmann / JGU)

Durch die fünfte Dimension zur Dunklen Materie

Eine Entdeckung in der theoretischen Physik könnte helfen, das Rätsel der Dunklen Materie zu lösen. Eine Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Theoretische Physiker des Exzellenzclusters PRISMA+ der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) arbeiten an einer Theorie, die über das Standardmodell der Teilchenphysik hinausgeht und Fragen beantworten kann, bei denen das Standardmodell passen

Durch die fünfte Dimension zur Dunklen Materie Weiterlesen »

Künstlerische Darstellung einer planetenbildenden Scheibe aus Staub und Gas um einen sehr massearmen Stern (VLMS). Die innere Staubscheibe enthält eine Ringstruktur, die die Entstehung eines neuen Planeten andeutet. Die Staubscheibe ist in eine größere Gasscheibe eingebettet, deren Dicke zum Rand hin zunimmt. (Bild: MPIA Graphikabteilung)

Die Geburtsstätten von Planeten der kleinsten Sterne

Astronomen entdecken Ringstrukturen in planetenbildenden Scheiben von jungen, sehr massearmen Sternen. Eine Presseinformation des Max-Planck-Instituts für Astronomie. Quelle: Max-Planck-Institut für Astronomie. Seit mehreren Jahren finden Wissenschaftler in den Scheiben um junge sonnenähnliche Sterne ringförmige Strukturen, die auf Planetenbildung hindeuten. Astronomen unter der Leitung von Nicolas Kurtovic vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg haben jetzt ähnliche

Die Geburtsstätten von Planeten der kleinsten Sterne Weiterlesen »

Atomstruktur und Elektronenverteilung in warmer dichter Materie. (Bild: Attila Cangi)

Mit KI warme dichte Materie verstehen

Mit Künstlicher Intelligenz warme dichte Materie verstehen – CASUS-Forscher*innen entwickeln effektives Werkzeug zur Beschreibung des exotischen Materiezustands. Eine Pressemitteilung des HZDR – Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. Quelle: HZDR – Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. Die Erforschung warmer dichter Materie liefert Einblicke in das Innere von Riesenplaneten, braunen Zwergen und Neutronensternen. Dieser Materiezustand, der Eigenschaften sowohl von Festkörpern als auch von

Mit KI warme dichte Materie verstehen Weiterlesen »

Informationsaustausch per App (Bild: DLR (CC-BY 3.0))

DLR: Hilfe für Retter bei Naturkatastrophen

Satellitendaten, Drohnen, Lageberichte: Digitale Plattform hilft Rettern bei Naturkatastrophen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Ein Waldbrand, eine Sturzflut, ein Erdrutsch: Wie kommen Feuerwehrleute und Helfer möglichst schnell an Ort und Stelle? Welche Maßnahmen sind notwendig? Welche Erfahrungen bestehen aus vergangenen Katastrophen? Das Projekt HEIMDALL gibt Antworten – über

DLR: Hilfe für Retter bei Naturkatastrophen Weiterlesen »

Der Rückstoßseparator TASCA bei GSI: Der Calcium-Strahl des UNILAC-Beschleunigers gelangte durch das links im Bild sichtbare Strahlrohr zum Targetbereich (Bildmitte), in dem die Kernverschmelzung zur Flerovium-Produktion erfolgte. (Bild: Gabi Otto/GSI)

Kursänderung auf der Reise zur Insel der Stabilität

Zentrum der Insel der Stabilität liegt nicht bei Element 114 – Schwerere Elemente werden verstärkt ins Rampenlicht rücken. Gemeinsame Pressemitteilung des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung, des Helmholtz-Instituts Mainz (HIM) und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), in Zusammenarbeit mit der Universität Lund. Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Einem internationalen Forschungsteam gelang es, an den Beschleunigeranlagen des GSI

Kursänderung auf der Reise zur Insel der Stabilität Weiterlesen »

Cheops entdeckt einzigartiges Planetensystem

ESA-Weltraumteleskop Cheops entdeckt einzigartiges Planetensystem. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. 25. Januar 2021 – Die ESA-Exoplaneten-Mission Cheops hat ein einzigartiges Planetensystem mit der Bezeichnung TOI-178 entdeckt. Dieses besteht aus sechs Exoplaneten, von denen sich fünf in einem seltenen rhythmischen Tanz um ihr Zentralgestirn bewegen. Die Größe und Masse dieser

Cheops entdeckt einzigartiges Planetensystem Weiterlesen »

Diese künstlerische Darstellung zeigt den Blick von dem Planeten im TOI-178-System, der am weitesten vom Stern entfernt gefunden wurde. Eine neue Untersuchung von Adrien Leleu und seinen Kollegen mit mehreren Teleskopen, darunter das Very Large Telescope der ESO, hat ergeben, dass das System sechs Exoplaneten aufweist und dass bis auf den, der dem Stern am nächsten ist, alle in einem ungewöhnlichen Rhythmus in ihren Bahnen verharren. Doch während die Bahnbewegungen in diesem System harmonisch verlaufen, sind die physikalischen Eigenschaften der Planeten eher ungeordnet, mit signifikanten Schwankungen in der Dichte von Planet zu Planet. Dieser Kontrast stellt das Verständnis der Astronomen darüber, wie Planeten entstehen und sich entwickeln, in Frage. Diese künstlerische Darstellung basiert auf den bekannten physikalischen Parametern für die Planeten und den betrachteten Stern und nutzt eine umfangreiche Datenbank von Objekten im Universum. (Bild: ESO/L. Calçada/spaceengine.org)

ESO: Exoplaneten mit rhythmischer Bewegung

Rätselhaftes System aus sechs Exoplaneten mit rhythmischer Bewegung stellt Theorien über die Entstehung von Planeten in Frage. Eine Pressemitteilung des ESO Science Outreach Network (ESON). Quelle: ESON. Mit einer Reihe von Teleskopen, darunter das Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO), haben Astronomen ein System aus sechs Exoplaneten entdeckt, von denen fünf in einem

ESO: Exoplaneten mit rhythmischer Bewegung Weiterlesen »

Nach oben scrollen