Astronomie

Neutrino-Teleskop IceCube fertiggestellt

Am 18. Dezember 2010 wurde das weltweit größte Neutrino-Teleskop fertiggestellt. Dieser Teilchendetektor besteht aus einem Kubikkilometer Eis, der mit höchstempfindlichen Lichtsensoren durchsetzt ist. Sie fangen die Spuren von Neutrinos aus dem Weltall auf, um durch diese Geisterteilchen Informationen über weit entfernte Galaxien zu erhalten. Ein Beitrag von Hans J. Kemm. Quelle: physorg/uni-mainz. IceCube ist ein […]

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200-Watt-Laseroszillator für Advanced LIGO

Physiker des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut Hannover / AEI) haben zusammen mit Wissenschaftlern vom Laserzentrum Hannover (LZH) einen Hochleistungslaser entwickelt, der im Laser-Interferometer-Gravitationsobservatorium Advanced LIGO, Livingston (Louisiana/USA) zum Einsatz kommen wird. Ein Beitrag von Hans J. Kemm. Quelle: Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut Hannover, AEI). Als Gravitationswellen bezeichnet man Wellen in der Raumzeit, die den Raum

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Weihnachtsschmuck im All

NASA und ESA haben eine Hubble-Aufnahme veröffentlichet, die eine gewaltige Gasblase im All zeigt, die ein wenig an eine überdimensionale Weihnachtsbaumkugel erinnert. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, ESA. Dabei handelt es sich um eine sich rasch ausbreitende Gasblase, die hauptsächlich aus Wasserstoff besteht, der vom Supernova-Überrest SNR B0509-67.5 stammt. Dieser befindet sich in

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Das Planetensystem um HR 8799Teles

Aus einem Terzett wird ein Quartett. HR 8799 (V342 Pegasi) bringt Astronomen in Erklärungsnot – es beinhaltet ein Planetensystem, welches es nicht geben dürfte. Ein Beitrag von Hans J. Kemm. Quelle: keckobservatory. Ein Astronomenteam fotografierte 2008 mit den auf der Erde stationierten Teleskopen Keck und Gemini North ein Planetensystem aus drei Exoplaneten in rund 130

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Mars Express fotografiert den Schiaparelli-Krater

Am 15. Juli 2010 bildete die hochauflösende HRSC-Kamera an Bord der ESA-Sonde Mars Express in ihrem Orbit Nummer 8.363 den Schiaparelli-Krater auf dem Mars ab. Mit einer Auflösung von rund 19 Metern pro Pixel sind auf den Aufnahmen Spuren von Winderosion sowie von vulkanischen Ablagerungen und See-Sedimenten erkennbar. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: ESA,

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Akatsuki: kein Venus-Orbit

Die japanische Raumsonde Akatsuki hat den Eintritt in eine Umlaufbahn um die Venus verpasst. Das Bremstriebwerk sorgte nicht für die benötigte Geschwindigkeitsreduzierung. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA, Raumcon.Vertont von Peter Rittinger. Das für den 7. Dezember ab 0:49 Uhr geplante Bremsmanöver hat entweder gar nicht stattgefunden oder war deutlich zu kurz. Vorgesehen war

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SFB/TR7 bis 2014 gesichert

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dem Sonderforschungsbereich/Transregio 7 (SFB/TR7) der Gravitationswellenastronomie weitere rund 8 Millionen Euro bewilligt. Damit kann der Forschungsverbund seine 2003 begonnene erfolgreiche Arbeit bis 2014 fortsetzen. Ein Beitrag von Hans J. Kemm. Quelle: Pressemitteilung der Friedrich-Schiller-Universität Jena,. Dem Sonderforschungsbereich Transregio 7 (SFB/TR7) gehören Wissenschaftler der Universitäten in Jena, Tübingen, Hannover, Potsdam sowie

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Akatsuki: Status unbekannt

Die japanische Venussonde Akatsuki (Venus Climate Orbiter) hat sich nach dem Durchfliegen des Venusschattens verspätet zurückgemeldet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA. Der Kontakt nach Durchfliegen des „Funklochs“ war eigentlich für 2:12 Uhr MEZ geplant, gelang aber erst gut eine Stunde später gegen 3:28 Uhr. Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass sich die

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Bremsmanöver für Akatsuki steht bevor

Damit soll die japanische Raumsonde heute Nacht in eine Venusumlaufbahn gelangen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA. Eine vorbereitende Lageänderung wurde bereits gestern vorgenommen. In der Nacht, gegen 0:49 Uhr MEZ soll das Bremstriebwerk der Sonde aktiviert werden und etwa 12 Minuten lang entgegen der Flugrichtung arbeiten. Damit soll Akatsuki so weit abgebremst werden,

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Kritik an arsenbasierten Mikroorganismen

Wissenschaftler hatten der Öffentlichkeit vorgestellt, dass das Bakterium GFAJ-1 in der Lage sei, Arsen anstelle von Phosphor in Biomoleküle sowie in seine DNA einzubauen. Jetzt bläst den Astrobiologen ein scharfer Wind entgegen, denn die Datenlage soll nicht aussreichen, um die Aussage so aufrecht zu halten. Ein Beitrag von Hans J. Kemm. Quelle: Science / eigene

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NASA entdeckt arsenbasierte Mikoorganismen

Alles Leben auf unserer Erde besteht aus 6 Bausteinen: Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor und Schwefel (CHNOPS). Doch jetzt haben Wissenschaftler herausgefunden, dass eines dieser essenziellen Elemente durch Arsen ersetzt werden kann. Ein Beitrag von Hans J. Kemm. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Auf einer Pressekonferenz am 2. Dezember 2010 haben Wissenschaftler der NASA

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Sternenalter in der Sco-Cen ist jetzt bekannt

Astronomen haben mit einem instabilen Aluminiumisotop das Alter der Sterne in der Scorpius-Centaurus Assoziation (Sco-Cen) bestimmen können. Gammastrahlen-Beobachtungen des INTEGRAL-Observatoriums enthüllen die turbulente Vergangenheit der Milchstraße in Sonnennähe. Ein Beitrag von Hans J. Kemm. Quelle: ESA. INTEGRAL (International Gamma-Ray Astrophysics Laboratory) ist das Gammastrahlen-Observatorium der ESA. Das Weltraumteleskop startete am 17. Oktober 2002 an Bord

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Venus warnt die Erdlinge

Die ESA-Sonde Venus Express hat in der Hochatmosphäre unseres Schwesterplaneten eine Schicht Schwefeldioxid gefunden. Deren Existenz ist jetzt erklärbar. Für die Menschheit eine Warnung, die Atmosphäre des eigenen Planeten nicht unnötig mit Schwefel zu belasten. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA. Vertont von Peter Rittinger. Den Blick auf die Oberfläche der Venus versperren dichte

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Sternenhimmel im Dezember 2010

Der Dezember ist der zwölfte und letzte Monat des Jahres des gregorianischen Kalenders und er bietet dem Sternfreund fast 13 Stunden zur Himmelsbeobachtung. Die Wintermilchstraße zieht sich in diesem Monat vom Nordwesten über den Zenit bis zum Osten. Der Betrachter blickt in äußere, weniger dichte Bereiche unserer Galaxie, sieht also nicht das sommerliche Band. Ein

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