protoplanetare Scheibe

Eine künstlerische Darstellung der dreiringigen Struktur in der planetenbildenden Scheibe um HD 144432. Durch Beobachtungen mit dem Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der Europäischen Südsternwarte (ESO) wurden verschiedene Silikatverbindungen und möglicherweise Eisen gefunden, Substanzen, die auch in großen Mengen in den Gesteinsplaneten des Sonnensystems vorkommen. (Bild: Jenry)

MPIA: Drei eherne Ringe in einer planetenbildenden Scheibe

Eine Struktur mit drei Ringen in der planetenbildenden Zone einer zirkumstellaren Scheibe, in der Metalle und Mineralien als Baumaterial für Planeten dienen. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA). Quelle: Max-Planck-Institut für Astronomie 8. Januar 2024. 8. Januar 2024 – Ein Forscherteam, dem auch Astronomen des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA) angehören, hat im Zentralbereich einer […]

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Künstlerische Darstellung des massereichen Sternentstehungsgebiets mit der planetenbildenden Scheibe XUE-1 im Vordergrund. Die Region ist in das UV-Licht massereicher Sterne getaucht, von denen einer in der oberen linken Ecke zu sehen ist. Die Struktur in der Nähe der Scheibe stellt die Moleküle und den Staub dar, die von den Forscher*innen in den jetzt veröffentlichten neuen Beobachtungen gefunden wurden. (Bild: Maria Cristina Fortuna (www.mariacristinafortuna.com))

Wasser und erdähnliche Planeten auch in unwirtlichen kosmischen Regionen

Planeten wie unsere Erde, auch solche mit Wasser, könnten sogar in den unwirtlichsten bekannten Stern­ent­stehungs­um­gebungen entstehen, die von energiereichem UV-Licht massereicher Sterne durchflutet werden. Das zeigt eine Analyse neuer Beobachtungen mit dem James-Webb-Weltraumteleskop (JWST). Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA). Quelle: Max-Planck-Institut für Astronomie 30. November 2023. 30. November 2023 – Die detaillierten Beobachtungen

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Diese künstlerische Darstellung zeigt die planetenbildende Scheibe um den Stern V883 Orionis. Im äußersten Teil der Scheibe ist das Wasser in Form von Eis gefroren und kann daher nicht leicht nachgewiesen werden. Ein Energieausbruch des Sterns heizt die innere Scheibe auf eine Temperatur auf, bei der das Wasser gasförmig ist, so dass die Astronomen und Astronominnen es nachweisen können. Das eingefügte Bild zeigt die beiden Arten von Wassermolekülen, die in dieser Scheibe untersucht wurden: normales Wasser mit einem Sauerstoff- und zwei Wasserstoffatomen und eine schwerere Version, bei der ein Wasserstoffatom durch Deuterium, ein schweres Isotop des Wasserstoffs, ersetzt ist. (Bild: ESO/L. Calçada)

Astronom*innen finden das fehlende Bindeglied für Wasser im Sonnensystem

Astronom*innen haben mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) gasförmiges Wasser in der planetenbildenden Scheibe um den Stern V883 Orionis entdeckt. Eine Pressemitteilung des ESO Science Outreach Network (ESON). Quelle: ESON 8. März 2023. Das Wasser trägt eine chemische Signatur, die die Reise des Wassers von sternbildenden Gaswolken zu Planeten erklärt und die Idee unterstützt,

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ERC-Förderung für Erforschung planetarer Geburtsstätten

Der Europäische Forschungsrat (ERC) zeichnet Dr. Oliver Gressel, Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP), mit einem renommierten Consolidator Grant aus. Ziel des Projekts ist ein besseres Verständnis der Entstehung und Entwicklung der Gasscheiben um junge Sterne, aus denen heraus sich Planeten bilden. Die Förderung umfasst knapp 2,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf

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Astronominnen entdecken das bisher größte Molekül in einer Planeten bildenden Scheibe

Mit Hilfe des Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) in Chile haben Forscherinnen des Observatoriums Leiden in den Niederlanden zum ersten Mal Dimethylether in einer Planeten bildenden Scheibe nachgewiesen. Mit neun Atomen ist dies das größte Molekül, das bisher in einer solchen Scheibe identifiziert wurde. Es ist zudem ein Vorläufer von größeren organischen Molekülen, die zur

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JWST: Start des bisher größten Spiegelteleskops

Mit einem Spiegeldurchmesser von 6,5 Metern wird das James Webb Space Telescope (Webb) das mit Abstand größte Spiegelteleskop im Weltraum sein. Webb ist der Nachfolger des bekannten Hubble-Teleskops. Mit dem neuen Weltraumteleskop wollen Forscher*innen aus aller Welt noch tiefer in die Ursprünge des Universums eintauchen. Astrophysiker Manuel Güdel von der Universität Wien war an der

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MPIA: Wie räumt man planetare Kinderzimmer auf?

Fortschritte beim Verständnis der Mechanismen, wie sich planetenbildende Scheiben auflösen – Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Astronomie. Quelle: Max-Planck-Institut für Astronomie. 5. November 2021 – Eine Gruppe von Astronominnen und Astronomen unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Astronomie hat einen Mechanismus identifiziert und überprüft, der zum ersten Mal die meisten der Eigenschaften erklärt, die in

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Planetengeburt in der kosmischen Nachbarschaft

Wissenschaftler sind eher zufällig auf Anzeichen für einen Planeten gestoßen, der sich um den Stern HD100546 herum bildet. Bei dem Studium einer protoplanetaren Scheibe in in ca. 335 Lichtjahren Entfernung stießen sie auf Anzeichen für einen bereits gebildeten Planeten in einem frühen Stadium seiner Entwicklung. Ein Beitrag von Christian Klempsmann. Quelle: ScienceDaily. Wie in der

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Schneegrenze bei TW Hydrae bestimmt

Astronomen ist es erstmals gelungen, die sogenannte Schneegrenze um den sonnenähnlichen Stern TW Hydrae zu ermitteln. Durch die Untersuchung dieser Grenzregion können Wissenschaftlern nicht nur mehr über die Entstehung von Planeten und Kometen im Allgemeinen erfahren. Vielmehr lässt sich dadurch auch die Entstehungsgeschichte unseres eigenen Sonnensystems näher ergründen. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: ESO,

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Dicke Dinger

Erklärt eine Inflationsphase ein bislang ungelöstes Rätsel in der Entstehung des Sonnensystems? Einen ersten Hinweis darauf könnte die Größe pränataler Objekte der solaren protoplanetaren Scheibe geben. Ein Beitrag von Lars-C. Depka. Quelle: Alessandro Morbidelli et al. Lars-C. Depka. Eine Erkenntnis schien lange Zeit gefestigt: Die Vorläufer der Planeten des Sonnensystems (die sogenannten Planetesimale) begannen ihr

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Doppelsonnensystem im Orionnebel

Sterne in unserer Milchstraße und global über das gesamte Universum gesehen, stehen keineswegs immer allein im Raum. Mehr als 50% der bekannten Sternpopulation sind Teil eines Doppel- oder gar Mehrfachsystems, bei dem die Mitglieder scheinbar oder tatsächlich nahe am Himmel zusammen stehen. Ein Beitrag von Lars-C. Depka. Quelle: Eigene Recherche. Anders als beim Doppel-, bewegen

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Wie entstehen die Kristalle der Kometen

Wie gelangen eigentlich die kleinen kristallinen Silikate in das Innere eines Kometen? Und wie entstehen sie eigentlich überhaupt genau? Diese Fragen haben sich Wissenschaftler bereits seit Jahrzehnten gestellt. Eventuell hat man jetzt eine Antwort gefunden. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: MPIA, Spitzer, Nature. Am 2. Januar 2004 passierte die NASA-Raumsonde Stardust den Kometen Wild

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Ungeborene Welten beobachtet

Mit dem Very Large Telescope gelang erstmals der Nachweis von Löchern in embryonalen Sonnensystemen. Diese könnten auf sehr junge Planeten hinweisen. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: ESO. Das Modell der Entstehung des Planetensystems Wie entstanden unsere Sonne und das Planetensystem? Die Frage ist so alt wie die Naturwissenschaften selbst und lange wurde um eine

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Ein Auge für die Planetenentstehung

Genau wie Anthropologen das fehlende Bindeglied zwischen Menschen und Affen suchen, so suchen Astronomen eine fehlende Verbindung bei der Planetenentstehung. Aber an Stelle staubiger Ausgrabungsstätten und abgenutzter Schaufeln sind ihr Laboratorium das Universum und ihr Werkzeug das neue Infrarot-Weltraumteleskop der NASA. Autor: Thomas Pallmann Das vierte und letzte große Weltraumteleskop der NASA, welches am 25.

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