Universität Wien

Wenn die Zeit vorwärts und zugleich rückwärts fließt

Zeitumkehr in der Quantenmechanik: Systeme können sich simultan in zwei – auch entgegengesetzte – Richtungen entwickeln. Eine Pressemitteilung der Universität Wien. Quelle: Universität Wien. 26. November 2021 – Ein Team von Physiker*innen der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gemeinsam mit Wissenschaftler*innen aus Bristol und von den Balearen hat gezeigt, wie sich Quantensysteme …

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Planeten-Embryos benützen radioaktive Elemente als Wärmequelle

Astrophysiker João Alves von der Universität Wien hat gemeinsam mit einem internationalen Team eine Region des Sternbilds Schlangenträger untersucht, in der aktiv Sterne gebildet werden, und damit Einblicke in jene Bedingungen gewinnen können, unter denen sich auch unser Sonnensystem gebildet hat: nämlich durch Anreicherung mit kurzlebigen radioaktiven Elementen. Diese Energiequelle spielte schon früh eine wesentliche …

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Wie ein Marienkäfer die Raumzeit krümmt

Quantenphysiker messen die bislang kleinste Gravitationskraft. Eine Presse-Mitteilung der Universität Wien. Quelle: Universität Wien. Forschern der Universität Wien und der ÖAW um Markus Aspelmeyer ist es erstmals gelungen, mit Hilfe eines hochempfindlichen Pendels das Schwerefeld einer lediglich 2 mm großen Goldkugel zu vermessen – und damit die kleinste jemals gemessene Gravitationskraft. Das Experiment eröffnet neue …

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Asteroidenstaub im Dinosaurier-Killer-Krater gefunden

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von vier Wissenschaftlern des Naturhistorischen Museums Wien und der Universität Wien berichtet über die Entdeckung von Meteoriten-Staub in Bohrproben aus dem Chicxulub-Impaktkraters in Mexiko. Eine Pressemitteilung des Naturhistorischen Museums Wien. Quelle: Naturhistorisches Museum Wien. Der Fund ist das letzte Stück im Puzzle nach der Entdeckung von meteoritischen Spuren in Gesteinen …

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Ein einzigartiger Prototyp von mikrobiellem Leben, gezüchtet auf echtem Marsgestein: Das Bild, aufgenommen mit einem Transmissionselektronenmikroskops, zeigt das inhomogene, robuste und grobkörnige Innere von M. sedula, das mit kristallinen Ablagerungen gefüllt ist. (Bild: Tetyana Milojevic)

Universität Wien: Ein Leben nach Mars-Design

Unser Nachbarplanet Mars gilt heute eher als lebensfeindlich, in jüngeren Jahren könnten aber laut wissenschaftlichen Annahmen viel freundlichere Lebensbedingungen vorgeherrscht haben. Um mehr über mögliche biologisch getriebene Prozesse in der Frühzeit des Roten Planeten zu erfahren, hat ein internationales Team um ERC-Preisträgerin Tetyana Milojevic von der Fakultät für Chemie der Universität Wien nun einen experimentellen …

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Das Bild zeigt Strömungen, die im Frühjahr und Sommer an einem Hang im Newton-Krater des Mars auftreten. (Bild: NASA/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)

Wie entstehen Hangrutschungen auf dem Mars?

Analog-Untersuchungen auf der Erde liefern neue Erkenntnisse. Eine Pressemitteilung der Universität Wien. Quelle: Universität Wien. Wien – Die Beschaffenheit der Marsoberfläche ist Gegenstand von Untersuchungen, die sich vor Ort nicht immer einfach gestalten: Analog-Untersuchungen in Regionen auf der Erde, die den Bedingungen auf dem Mars nahekommen, lassen aber neue Schlüsse zu. Ein internationales Forschungsteam mit …

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Der "Raumfahrer" Deinococcus radiodurans regenerierte sich nach einem Jahr Exposition auf niedriger Erdumlaufbahn außerhalb der Internationalen Raumstation. (Bild: Tetyana Milojevic)

Mikrobielle Raumfahrt durch molekulare Anpassung

Wie extremophile Bakterien ein Jahr im Weltraum überleben… Eine Presse-Mitteilung der Universität Wien. Quelle: Universität Wien. Galaktische kosmische und solare UV-Strahlung, extremes Vakuum, Temperaturschwankungen: Wie können Mikroben, die diesen Herausforderungen im Weltraum ausgesetzt sind, dort überleben? Ein internationales Team um Weltraumbiochemikerin Tetyana Milojevic von der Universität Wien untersuchte, wie spezielle resistente Mikroben den Transfer von …

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Panoramaaufnahme des nahegelegenen Sternhaufen Alpha Persei und dessen Corona

Universität Wien: Wenn sich Sternfamilien trennen

Astrophysiker*innen finden verschollene Sterngeschwister. Eine Pressemitteilung der Universität Wien. Quelle: Universität Wien. Sternhaufen prägen seit mehreren tausend Jahren die Vorstellung der Menschen. Die nächstgelegensten und hellsten Sternhaufen wie etwa die bekannten Pleiaden sind nachts deutlich als dicht konzentrierte Regionen von Sternen mit freiem Auge beobachtbar. Eine entscheidende Eigenschaft dieser Sternhaufen blieb jedoch bis vor Kurzem …

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Gravitation bewirkt Homogenität des Universums

Gravitation kann den Prozess der Homogenisierung der Raumzeit im Laufe der Evolution des Universums erklären. Diese Erkenntnis basiert auf theoretischen Studien des Physikers David Fajman der Universität Wien. Die im Rahmen des Forschungsprojektes entwickelten mathematischen Methoden ermöglichen die Untersuchung fundamentaler offener Fragen der Kosmologie wie jener, warum das heutige Universum derart homogen erscheint. Die Ergebnisse …

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Supernova-Spuren in der Tiefsee

Ein internationales Team unter Beteiligung der Gruppe Isotopenphysik beschreibt in PNAS die Analyse von rund 1.000 km vor der Südwestspitze Australiens entnommenen Tiefsee-Sedimentproben. Ihr Ergebnis: Die Erde fliegt seit mindestens 33.000 Jahren durch eine interstellare Wolke mit Supernova-Spuren. Eine Information der Universität Wien. Quelle: Universität Wien. „Supernovae-Explosionen sind faszinierende kosmische Ereignisse und besonders spannend ist, …

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METIS: Erster wichtiger Meilenstein beim Design

Das Instrument METIS für das Extremely Large Telescope (ELT) des European Southern Observatory (ESO) hat den ersten wichtigen Meilenstein seiner Designphase erreicht. Das Instrument ist eine Kombination aus Kamera und Spektrometer, das im infraroten Wellenlängenbereich beobachtet und alle Vorteile des ELTs mit seinem Hauptspiegel von 39 m Durchmesser ausnutzen wird. Ein Forschungsschwerpunkt wird dabei die …

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BRITE sieht Leuchtfeuer im Weltraum

Satellitenaufnahmen der BRITE-Mission mit Beteiligung von Forscher*innen der TU Graz sowie der Universitäten Innsbruck und Wien dokumentieren erstmals die komplette Entwicklung einer Nova – vom Ausbruch über das Helligkeitsmaximum bis hin zum Ausglühen. Die Publikation dazu ist nun im Fachjournal Nature Astronomy erschienen. Eine Presse-Mitteilung der Universität Wien. Quelle: Universität Wien. Seit Beginn der BRITE-Constellation im …

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Meilenstein für Präzisionsastronomie

MICADO, das erste Kamerasystem für das Extremely Large Telescope (ELT) des European Southern Observatory (ESO), hat einen wichtigen Meilenstein in seiner Designphase erreicht. Als erste Kamera für das Riesenteleskop ELT wird MICADO es erlauben, Abbildungen bei Nah-Infrarot-Wellenlängen zu machen und damit den Weg für die Entdeckung neuer, unbekannter astrophysikalischer Phänomene ebnen. Von österreichischer Seite sind …

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Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens

Europäische ForscherInnen diskutieren unter dem Titel “Life in the Universe” über Leben im Universum an der Universität Wien. Eine Presse-Mitteilung der Universität Wien. Quelle: Universität Wien. Die Astrobiologie beschäftigt sich als junger, schnell entwickelnder Wissenschaftszweig unter anderem mit der Frage, ob Leben abseits der Erde existiert oder jemals existiert hat. Diese interdisziplinäre Wissenschaft, verknüpft die …

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Wolfram als interstellarer Strahlenschutz?

Metallophile Mikroorganismen könnten bei rauen Überlebensbedingungen vom Schwermetall profitieren. Eine Presse-Mitteilung der Universität Wien. Quelle: Universität Wien. Ein Siedepunkt von 5900 Grad Celsius und diamantartige Härte in Kombination mit Kohlenstoff: Wolfram ist das schwerste Metall, das dennoch biologische Funktionen aufweist – vor allem bei hitzeliebenden Mikroorganismen. Ein Team um Tetyana Milojevic von der Fakultät für …

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