Raumfahrt

Sigmund Jähn (Mitte) mit Vertretern von Raumfahrer Net. (Bild: privat)

Halle bekommt ein neues Planetarium – ohne Jähn

Ein Kommentar von Andreas Weise. Quelle: Andreas Weise. Halle bekommt ein brandneues Planetarium! 2021 wird es fertig. Das ist eine ganz tolle Sache! In Zeiten leerer kommunaler Kassen und mit Corona-Belastungen ist das nicht hoch genug zu bewerten. Schließlich hätte man für das Geld ja auch einen Freizeitpark, einen Fußballplatz, oder eine große Parkanlage bauen […]

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Ungewöhnliche Last am Haken. (Bild: DLR/Frank Eppler)

Forschungsobservatorium erhält Teleskop und Kuppel

Auf dem Innovationscampus Empfingen baut das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein neues Forschungsobservatorium. Mit seiner Hilfe will das DLR-Institut für Technische Physik die Flugbahn und Beschaffenheit von Objekten in erdnahen Umlaufbahnen möglichst schnell, präzise und zuverlässig bestimmen. Nur so lassen sich Zusammenstöße, zum Beispiel von Weltraumschrott mit Satelliten, vermeiden. Eine Pressemitteilung des

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SpaceX startet und landet Starship-Prototyp SN10

Aller guten Dinge sind drei: Nachdem bei zwei vorangegangenen Testflügen zwar der Start, nicht jedoch die Landung klappte, gelang dem US-amerikanischen Unternehmen SpaceX das Landemanöver nun bei einem suborbitalen Start des Starships mit der Seriennummer 10. Ein Wermutstropfen: Wenige Minuten nach der Landung explodierte das Testvehikel. Ein Beitrag von Patrick Schemel. Quelle: Elon Musk, SpaceX.

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Falcon 9 bereit zu Abheben. (Bild: Webcast SpaceX)

Falcon 9 startet weitere 60 Starlink-Satelliten

Nach einer wohl rekordverdächtigen Anzahl von Verschiebungen des Starttermins hob heute Morgen am 4. März 2021 um 9:24 Uhr deutscher Zeit eine Falcon 9 von SpaceX erfolgreich von Startrampe LC-39A des Kennedy Space Center im US-amerikanischen Bundesstaat Florida ab. Ein Beitrag von Patrick Schemel. Quelle: SpaceX. Es handelte sich dabei um den zwanzigsten Start, bei

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Technologie des Fraunhofer IST auf dem Mars: Der Interferenzfilter ist Bestandteil eines optischen Sensors zur Staubcharakterisierung im »Mars Environmental Dynamics Analyzer«, kurz MEDA. (Bild: NASA/JPL-Caltech)

Technologie des Fraunhofer IST landet auf dem Mars

Im neuen Mars-Rover »Perseverance« ist ein optischer Interferenzfilter des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik, kurz Fraunhofer IST, verbaut. Er hilft dem Rover der NASA bei der Untersuchung des Staubs in der Atmosphäre des Planeten – und das unter den extremen Bedingungen. Eine Presseinformation des Fraunhofer IST. Quelle: Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik. Nach über einem halben Jahr

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Zusammengesetztes Röntgen- und Radiobild von Hoinga (siehe auch Abb.2 und Abb.3). Die von eROSITA entdeckte Röntgenstrahlung wird von den heißen Überresten des explodierten Vorläufersterns emittiert, während die Radioantennen Synchrotronemission von relativistischen Elektronen empfangen die in der äußeren Schale des Überrests abgebremst werden. (Bild: eROSITA/MPE (X-ray), CHIPASS/SPASS/N. Hurley-Walker, ICRAR-Curtin (Radio))

Hoinga – der größte Supernova-Überrest

Astronomen des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching haben mithilfe des deutschen Röntgentelekops eROSITA einen riesigen, bisher unbekannten Supernova-Überrest entdeckt. Überraschend war dabei nicht nur der Durchmesser von mehreren Grad, sondern auch seine Position am Himmel: Der von den Astronomen „Hoinga“ getaufte Überrest befindet sich weit außerhalb der galaktischen Ebene, wo scheinbar bisher noch kaum

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Samantha Cristoforetti 2014 im ISS-Modul Cupola. (Bild: ESA/NASA)

ESA: Samantha Cristoforetti fliegt 2022 zur ISS

Die ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti erhält ihre zweite Weltraummission und soll im Frühjahr 2022 zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. In einem Pressebriefing verkündeten Samantha Cristoforetti, ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher, ESA-Direktor für astronautische Raumfahrt und robotische Exploration David Parker sowie Giorgio Saccoccia, Präsident der Italienischen Weltraumagentur ASI

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Kosmonautin Elena Serova bei der Installation des 3. Labors auf der ISS, PK-4, im europäischen Columbus­-Modul. (Bild: ROSCOSMOS/ESA)

DLR: 20 Jahre Plasmaforschung auf der ISS

Seit 20 Jahren sind sie eine zuverlässige Quelle für neue Einsichten in der Physik: die Plasmakristall-Experimente an Bord der Internationalen Raumstation ISS. Grundlagenwissen für die Lehrbücher der Zukunft ist das Hauptziel dieser Forschung. Aus den gewonnenen Erkenntnissen lassen sich verschiedene Anwendungen ableiten, insbesondere in den Bereichen Medizin, Umweltschutz, Raumfahrt sowie bei Halbleiter- und Mikrochiptechnologien. Eine

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Absorptionsaufnahme der Atomwolke an einem Ausgang des Interferometers. Zwei streifenförmige Modulationen sind erkennbar wodurch sich ein kariertes Muster in der Dichteverteilung zeigt. Die eine Struktur entsteht durch die Interferenzen der Teilwellen, die andere durch eine Phasenaufprägung. (Bild: Lachmann/IQO)

Ultrakalte Atominterferometrie im Weltraum

Forschungsteam veröffentlicht weitere Ergebnisse der MAIUS-1 Raketenmission. Anwendungen in Grundlagenphysik, Navigation und Erdbeobachtung. Eine Presseinformation der Leibniz Universität Hannover. Quelle: Leibniz Universität Hannover. Einem Team von Forschenden unter Leitung der Leibniz Universität Hannover gelang im Rahmen der MAIUS-1 Raketenmission 2017 erstmals die Erzeugung sogenannter Bose-Einstein Kondensate im Weltraum. Bose-Einstein Kondensate beschreiben einen exotischen Materie-Zustand nahe

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2019: ESA-Generaldirektor Jan Wörner: „Vorwärts zum Mond“. (Bild: DGLR (Thomas Henne))

DLR: Prof. Jan Wör­ner verlässt die ESA

Am 28. Februar 2021 verlässt Prof. Wörner die ESA. Prof. Kaysser-Pyzalla würdigt Engagement für die Wissenschaft und Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Acht Jahre, von 2007 bis 2015, war Prof. Johann-Dietrich „Jan“ Wörner Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Seit 2015 leitete er die

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Perseverance Rover am sky crane. (Bild: NASA/JPL-Caltech)

TESAT-Technologie sendet Daten vom Mars zur Erde

Wesentliche Geräte für den Datenübertragungsprozess wurden von TESAT geliefert. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH & Co. KG (TESAT). Quelle: TESAT. Backnang: Das erste Mal in der Geschichte wurden in der heutigen Nacht Tonsignale vom Mars auf der Erde empfangen und gaben eine Vorstellung davon, wie der Rote Planet klingt. Möglich gemacht hat das Technologie von

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Die IWF-Laserstation Graz-Lustbühel, Messungen in der Nacht. (Bild: Dr. Christian Kettenbach)

Entferungsmessung mit Megahertz-Laser

Forscher der Laserstation Graz-Lustbühel des Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften messen erstmals mit einem Megahertz-Laser Entfernungen zu Satelliten. Eine Presseinformation des IWF. Quelle: IWF. Graz, 23. Februar 2021 – Rund um den Globus gibt es etwa 40 aktive Laserstationen, die routinemäßig Entfernungen zu Satelliten messen und dabei Genauigkeiten im Millimeter-Bereich erzielen.

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Die brennende Plexiglasprobe. (Bild: ZARM)

ZARM: Brandneue Erkenntnisse zur Feuersicherheit

Bereits zum fünften Mal hat ein Team aus 25 internationalen Wissenschaftler*innen den CYGNUS-Versorgungstransporter der ISS dafür genutzt, im Weltraum Experimente mit offenem Feuer durchzuführen. Eine Pressemitteilung des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen. Quelle: ZARM. Dieses Mal wurden vom Rückweg Richtung Erde erstaunliche Daten übermittelt, die selbst für die Verbrennungsforschenden vom

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Herz der Finsternis: Blick auf die Akkretionsscheibe um das supermassereiche Schwarze Loch mit einem energiereichen Materiestrom, der nach oben von der Scheibe wegschießt. Die extreme Masse des Schwarzen Lochs krümmt die Raumzeit derart, dass ein Bild der abgewandten Seite über und unter dem Schwarzen Loch sichtbar wird. (Bild: DESY, Science Communication Lab)

Geisterteilchen enthüllt kosmischen Beschleuniger

Forschungsteam findet erstes Neutrino von einem zerrissenen Stern. Eine Pressemeldung des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY – ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft. Quelle: DESY. Ein geisterhaftes Elementarteilchen aus einem zerrissenen Stern hat ein internationales Forschungsteam auf die Spur eines gigantischen kosmischen Teilchenbeschleunigers gebracht: Das sogenannte Neutrino ließ sich zu einem supermassereichen Schwarzen Loch in einer fernen Galaxie zurückverfolgen,

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Bartolomeo an der ISS - künstlerische Darstellung (Bild: Airbus 2021)

Bartolomeo: Verifikation von laser-optischen Uhren

DLR nutzt Airbus Bartolomeo-Service für erstmalige In-Orbit-Verifikation von laser-optischen Uhren. COMPASSO-Mission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt soll ab Ende 2024 auf der neuen ISS-Außenplattform Bartolomeo fliegen. Hochstabile laseroptische Uhren sind grundlegend für verbesserte Satellitennavigation und Inter-Satellitenverbindungen. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Bremen/Friedrichshafen/Köln – Das Galileo-Kompetenzzentrum des

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