Plasma

Dieses Bild zeigt die gesamte westliche galaktische Hemisphäre, die mit dem eROSITA-Teleskop im weichen Röntgenlicht beobachtet wurde. Es zeigt insbesondere die Emission von stark ionisiertem Sauerstoff und gibt damit Aufschluss über die Verteilung des heißen Gases rund um die Milchstraße. (Bild: J. Sanders, MPE/eROSITA)

eROSITA sieht heißes Gas rund um die Milchstraße – viel näher als erwartet

Himmelskarte des eROSITA-Teleskops enthüllt Röntgenstrahlung von Millionen Grad heißem Plasma in und um die Milchstraße. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) sehen in der Struktur des Gases zwei große Komponenten: eine scheibenförmige Verteilung ähnlich der stellaren Scheibe, eingebettet in einen größeren kugelförmigen Halo. Eine Pressemitteilung des MPE. Quelle: MPE 14. Dezember 2023. 14. Dezember […]

eROSITA sieht heißes Gas rund um die Milchstraße – viel näher als erwartet Weiterlesen »

Computersimulation des Plasmas um das supermassereiche Schwarze Loch im Zentrum der Galaxie M87. Eine neue Analyse von zirkular polarisiertem (oder spiralförmigem) Licht in EHT-Beobachtungen zeigt, dass in der Nähe des Schwarzen Lochs starke Magnetfelder existieren. Diese Magnetfelder wirken auf die einfallende Materie zurück und tragen dazu bei, dass Materiestrahlen mit Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit nach außen geschleudert werden. (Grafik: George Wong)

Starke Magnetfelder eines supermassiven schwarzen Lochs in neuem Licht

Neue M87*-Ergebnisse vom Event Horizon Telescope. Eine Pressemeldung des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn. Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie 8. November 2023. 8. November 2023 – Zum ersten Mal ist es gelungen, die Spiralform des drehenden Lichts zu messen, das vom Rand eines supermassereichen Schwarzen Lochs entweicht. Diese Ergebnisse hat die Event Horizon Telescope (EHT) Kollaboration (an

Starke Magnetfelder eines supermassiven schwarzen Lochs in neuem Licht Weiterlesen »

Aufnahmen verschiedener Piko-Flare-Ströme, die dem Solar Orbiter-Instrument EUI am 30. März 2022 gelungen sind. Der Bildausschnitt jedes einzelnen Bildes beträgt 6000 Kilometer x 6000 Kilometer. Damit die Ströme besser sichtbar sind, wurde die Helligkeit dieser Aufnahme invertiert. Sie erscheinen dadurch dunkel. (Bild: ESA/Solar Orbiter/EUI; Science, Chitta et al.)

MPS: Mini-Plasmaströme als Antrieb des Sonnenwindes

Solar Orbiter-Aufnahmen bieten den bisher besten Blick auf eine Quellregion des Teilchenstroms von der Sonne – und finden ein bisher unbekanntes Phänomen. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung. Quelle: Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung 24. August 2023. 24. August 2023 – Kleinste Plasmaströme auf der Sonne, die mit Geschwindigkeiten von einigen hundert Kilometern pro Stunde von der

MPS: Mini-Plasmaströme als Antrieb des Sonnenwindes Weiterlesen »

Das Electric Propulsion Diagnostics Package (EPDP) besteht aus drei Teilen. Im Bild rechts zu sehen ist das Instrument der Kieler Universität. Gesteuert wird der Sensor durch die Elektronik, die im Gehäuse links eingebaut ist. Der kleinere Teil (im Bild unten) ist ein weiterer Sensor, der die Erosion der Oberfläche misst. (Bild: von Hoerner & Sulger)

CAU: Heinrich-Hertz-Satellit startet am 16. Juni mit Kieler Beteiligung

(Anm. d. Red.: Start verschoben!) Kieler Instrument an Bord misst Auswirkungen des elektrischen Antriebs auf die Weltraumtechnik. Eine Pressemeldung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Quelle: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) 14. Juni 2023. 14. Juni 2023 – Am Freitag, 16. Juni (Anm. d. Red.: Start verschoben!), tritt der nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz benannte Kommunikationssatellit

CAU: Heinrich-Hertz-Satellit startet am 16. Juni mit Kieler Beteiligung Weiterlesen »

Übersicht der bisherigen und aktuellen Ergebnisse experimenteller und theoretischer Untersuchungen des Verhältnisses der Oszillatorstärken der Emissionslinien 3C/3D in Fe XVII. (Grafik: MPIK)

Röntgenanalyse ohne Zweifel – Vier Jahrzehnte währendes Rätsel kosmischer Röntgenstrahlung gelöst

Ein internationales Team unter Leitung des Heidelberger MPl für Kernphysik hat mit einem hochpräzisen Experiment ein Jahrzehnte währendes Problem der Astrophysik gelöst. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Kernphysik. Quelle: Max-Planck-Institut für Kernphysik 6. Dezember 2022. 6. Dezember 2022 – Die im Labor gemessenen Intensitätsverhältnisse wichtiger Strahlungslinien von Eisen wichen bislang von den berechneten ab, und

Röntgenanalyse ohne Zweifel – Vier Jahrzehnte währendes Rätsel kosmischer Röntgenstrahlung gelöst Weiterlesen »

Darstellung des Jets von 3C 273 bei unterschiedlicher Auflösung. Das linke Bild zeigt den bisher tiefsten Blick in den Plasmastrahl des Quasars 3C 273. Das ermöglicht es den Wissenschaftlern, die Kollimationsprozesse in Jets genauer zu untersuchen. Der stark gebündelte Jet erstreckt sich über Hunderttausende von Lichtjahren über die Galaxie selbst hinaus, wie auf dem optischen Bild rechts zu sehen ist, das vom Hubble-Weltraumteleskop aufgenommen wurde. Die Wissenschaftler verwenden Radiobilder bei verschiedenen Wellenlängen und in verschiedenen Winkelauflösungen, um die Expansion des gesamten Jets zu vermessen. Die hier verwendeten Radiointerferometer-Arrays sind das Global Millimeter VLBI Array (GMVA), das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) und das High Sensitivity Array (HSA). (Bild: Hiroki Okino und Kazunori Akiyama; GMVA+ALMA und HSA-Bilder: Okino et al.; HST-Bild: ESA/Hubble & NASA.)

Schärfster Blick in den Kern von 3C 273

Internationales Team beobachtet die innerste Struktur eines Quasar-Jets. Eine Pressemeldung des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn. Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie 22. November 2022. 22. November 2022 – Im Kern fast jeder Galaxie befindet sich ein supermassereiches Schwarzes Loch. Aber nicht alle dieser supermassereichen Schwarzen Löcher sind gleich: Es gibt viele verschiedene Typen. Quasare (oder auch quasi-stellare

Schärfster Blick in den Kern von 3C 273 Weiterlesen »

Computersimulation eines 500 Mikrosekunden andauernden Type-I-ELMs. Die Abbildung zeigt einen Querschnitt durch das Donut-förmige Vakuumgefäß eines Tokamaks. Am Rand des Fusionsplasmas bilden sich in regelmäßigen Zeitabständen wiederkehrende Eruptionen. Diese ELMs treten auf, wenn das Plasma in der H-Mode betrieben wird. Die Abbildung beruht auf Rechnungen mit dem Code JOREK in der Veröffentlichung A. Cathey et al 2020 Nucl. Fusion 60 124007 (Bild: A. Cathey, M. Hoelzl/Max-Planck-Institut für Plasmaphysik)

Diese Entdeckung hat ITER erst möglich gemacht

Vor 40 Jahren fanden Physiker am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik einen neuen Plasmazustand, der sich besonders gut für die Energiegewinnung eignen könnte: die H-Mode. Am 8. November 1982 erschien der zugehörige Fachartikel, der der Fusionsforschung weltweit Auftrieb gab. Bis heute gehört die Untersuchung der H-Mode zu ihren wichtigsten Arbeitsgebieten. Eine Pressemeldung des Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP).

Diese Entdeckung hat ITER erst möglich gemacht Weiterlesen »

Diese zusammengesetzte Aufnahme eines solaren Switchbacks gelang Solar Orbiter am 25. März 2022. Der Switchback ist die langgezogene, helle Struktur, die sich in der Korona zeigt. Dieser Teil des Bildes wurde von Solar Orbiters Koronographen Metis aufgenommen. In der inneren Korona zeigt sich in Zusammenhang mit dem Switchback eine Vielzahl koronaler Bögen. Sie wurden vom Extreme-Ultraviolet Imager von Solar Orbiter aufgenommen. (Bild: ESA&NASA/Solar Orbiter/EUI&Metis Teams und D. Telloni et al. (2022))

Switchback: Magnetfeldumkehr in der Sonnenkorona

Die Raumsonde Solar Orbiter hat einen solaren Switchback in der Sonnenkorona beobachtet. Eine neue Studie gibt nun Hinweise auf seine Entstehung. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung. Quelle: Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung 12. September 2022. 12. September 2022 – Während des bisher engsten Vorbeiflugs der ESA-Raumsonde Solar Orbiter an der Sonne im Frühjahr dieses Jahres wurde

Switchback: Magnetfeldumkehr in der Sonnenkorona Weiterlesen »

Schüler des Friedrich-Koenig-Gymnasiums in Würzburg stehen um ein Teleskop in der Sternwarte. (Bild: Naturwissenschaftliches Labor für Schüler am FKG e.V.)

TU Dortmund: Internationales Forschungsteam findet Knick im Plasmastrom

Eine internationale Kollaboration konnte einen bisher einmaligen Blick auf die Vorgänge in einem aktiven Galaxienkern gewinnen. Mithilfe der Daten, die von Teleskopen auf der ganzen Welt gesammelt wurden, konnte das Team einen lang vermuteten Prozess im Plasma-Jet des aktiven Galaxienkerns BL Lacertae nachweisen. Eine Medieninformation der Technischen Universität Dortmund. Quelle: Technische Universität Dortmund 8. September

TU Dortmund: Internationales Forschungsteam findet Knick im Plasmastrom Weiterlesen »

Wechselspiel der kosmischen Materie – Neuer RUB-Sonderforschungsbereich

Das Wechselspiel der kosmischen Materie steht im Mittelpunkt des neuen Sonderforschungsbereichs (SFB) 1491, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) bewilligt hat. Eine Presseinformation der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Quelle: Ruhr-Universität Bochum (RUB). 25. November 2021 – Am nächtlichen Sternenhimmel sehen wir mit dem bloßen Auge Jahr für Jahr die gleichen Konstellationen, sodass der

Wechselspiel der kosmischen Materie – Neuer RUB-Sonderforschungsbereich Weiterlesen »

Jet in M87: Computermodellierung erklärt Beobachtungen am schwarzen Loch

In verschiedenen Wellenlängen lässt sich ein gigantischer Teilchenstrahl beobachten, der von der Riesengalaxie M87 ausgestoßen wird. Dr. Alejandro Cruz Osorio und Prof. Luciano Rezzolla von der Goethe-Universität Frankfurt ist es gemeinsam mit einem internationalen Wissenschaftsteam nach aufwändigen Supercomputer-Berechnungen gelungen, ein theoretisches Modell zur Entstehung dieses Jets zu entwickeln. Die berechneten Bilder stimmen außergewöhnlich gut mit

Jet in M87: Computermodellierung erklärt Beobachtungen am schwarzen Loch Weiterlesen »

Langperiodische Schwingungen der Sonne entdeckt

Zehn Jahre umspannende Datensätze des Solar Dynamics Observatory der NASA in Kombination mit numerischen Modellen enthüllen die „tiefen Töne“ der Sonne. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung. Quelle: Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung. 20. Juli 2021 – Ein Team von Sonnenphysikerinnen und Sonnenphysikern unter der Leitung von Laurent Gizon vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) und der Universität

Langperiodische Schwingungen der Sonne entdeckt Weiterlesen »

Kosmonautin Elena Serova bei der Installation des 3. Labors auf der ISS, PK-4, im europäischen Columbus­-Modul. (Bild: ROSCOSMOS/ESA)

DLR: 20 Jahre Plasmaforschung auf der ISS

Seit 20 Jahren sind sie eine zuverlässige Quelle für neue Einsichten in der Physik: die Plasmakristall-Experimente an Bord der Internationalen Raumstation ISS. Grundlagenwissen für die Lehrbücher der Zukunft ist das Hauptziel dieser Forschung. Aus den gewonnenen Erkenntnissen lassen sich verschiedene Anwendungen ableiten, insbesondere in den Bereichen Medizin, Umweltschutz, Raumfahrt sowie bei Halbleiter- und Mikrochiptechnologien. Eine

DLR: 20 Jahre Plasmaforschung auf der ISS Weiterlesen »

Ein übersehenes Puzzleteil des Sonnendynamos

Im rotierenden Plasma der Sonne wirkt ein bis heute unbeachteter Mechanismus: eine magnetische Instabilität, von der zuvor gedacht wurde, dass sie unter diesen Bedingungen physikalisch unmöglich wäre. Eine Information des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP). Quelle: Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP). 28. Oktober 2019 – Der Effekt könnte sogar eine wesentliche Rolle bei der Entstehung

Ein übersehenes Puzzleteil des Sonnendynamos Weiterlesen »

Warum Gewitterwolken mehrfach blitzen

Radioteleskop entdeckt „Nadeln“ in Gewitterblitzen. Eine Information vom Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY – ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft. Quelle: DESY. Mit dem Radioteleskop LOFAR hat ein internationales Forscherteam überraschende Strukturen von Gewitterblitzen in der Erdatmosphäre entdeckt. Diese „Nadeln“ können Gewitterwolken wieder aufladen, so dass sie sich nach kurzer Zeit ein zweites Mal entladen. Das Team unter Leitung

Warum Gewitterwolken mehrfach blitzen Weiterlesen »

Nach oben scrollen